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Kalter Entzug: Wie können sich Online-Händler von Marktplätzen emanzipieren?

Mittwoch, 29.01.2014

Ohne Marktplätze geht es nicht. So scheint es. Selbst Home24 hat bei eBay seine Zelte aufgeschlagen. Wenn schon die Giganten von Morgen dort andocken, wie zwingend muss eine Präsenz bei Amazon, eBay, Hitmeister, Rakuten, MeinPaket und Co erst für kleine Händler sein? Doch wer den Verlockungen der Reichweite erst einmal nachgegeben hat, der stöhnt später häufig. Gebühren, Vorschriften, Klauseln, Zwänge. Das nervt manch einen Händler, der nun an der Marktplatz-Nadel hängt. Doch gibt es eine Alternative, eine Chance auf einen kalten Entzug? Womöglich.

Die Vorschriften, die so mancher Marktplatz beispielsweise in Sachen Service und Produktpräsentation macht, sie nerven viele Händler verständlicherweise. Doch wer die hemdsärmelige Nachlässigkeit etlicher Produktfotos dort sieht, der stellt sich den Lieferanten dann eher als Besitzer einer heruntergewirtschafteten Trinkhalle am Rande eines verlassenen Industriegebietes vor. (mehr …)

Der Handel: Zuckerbrot statt Peitsche

Dienstag, 25.06.2013

Weniger Retouren durch selektiven Sortimentsaufbau.

Rene Otto, Inhaber von Rocknshop.de freut sich über eine Retourenquote von 2 Prozent – wie er weiß, „ein sensationell niedriger Wert bei einem sortiment, das zu 80 Prozent aus Textilien besteh“. Sein Erfolgsgeheimnis ist nicht nur das sehr spezielle Sortiment aus Fanartikeln und Band-T-Shirts, sondern liegt auch in der Produktauswahl: Die Shirts im Shop sind großzügig geschnitten, körperbetonte Varianten, die häufiger retourniert werden, gibt es schlichtweg nicht. „Für unsere Kunden zählt das Motiv mehr als die Passform“, sagt Otto.

Quelle: Der Handel – Ausgabe 06/2013, Seite 43 (mehr …)

Die neuen Trendlinien: Wohin der Mode-Commerce schreitet

Mittwoch, 13.03.2013

Zalando & Co sind für Rene Otto von Rock n Shop ein “formidables Beispiel” dafür, was passiert “wenn man initial genug Marketingbudget einsetzt um die Schwelle zu erreichen, wo es sich lohnt um profitabel zu arbeiten.” Otto stellt Zalando Bestnoten aus: Sie arbeiten “operativ excellent, beherrschen alle Online-Absatzkanäle und diversifizieren sich zunehmend”, schwärmt der Mann von Rock n Shop.
Der “Proof of Concept und Market” ist erbracht, sagt Otto. Somit sei der Zeitpunkt gekommen, um nicht nur im angestammten Bereich zu agieren sondern sich breiter aufzustellen. Die Folge: Multibyer kommen ins Visier, die Reichweiten erhöhen sich.

Während noch vor einigen Jahren Suchmaschinen für Mode wie etwa TheLabelFinder.com eingesetzt wurden, um bestimmte Labels in verschiedenen Städten ausfindig zu machen, inszeniert sich die Mode heute selbst. Trend- und Themenwelten werden in Kampagnen präsentiert, und nach dem Vorbild von H&M über alle Kanäle vermarktet, erklärt Starken die Veränderung hin zum Multi Channel Retailing. Allerdings gelte dies insbesondere für die Bestandskundenpflege, schränkt Otto ein. Ansonsten sei es häufig “egal woher die Ware kommt, Hauptsache sie kommt”, die Händler seien austauschbar, argumentiert Otto.

Hier spielen auch der Bereich des Mass Custoomization und die Selbstverwirklichung der Nutzer eine wichtige Rolle. Denn: “Der klassische Mann aus den 1980ern, der anzog, was seine Frau ihm nahelegte, hat ausgedient”, sagt Otto, selbst Modemuffel wollten heute etwas eigenes. (mehr …)

Der Handel: Clevere Technik

Freitag, 01.02.2013

Mobile Informationen

Rene Otto (GF der Rock n Shop GmbH mit iPad und Scanner)

Rene Otto (GF der Rock n Shop GmbH mit iPad und Scanner)

Das Monats-Magazin “Der Handel” hat analysiert wie sehr einzelne Händler auf Automatisierung setzen. Mit Rock n Shop sind wir auf dem Titel der Januar 2013 Ausgabe gelandet:

Smartphones und Tablet-PCs sind für Kunden schon ganz normale Shoppinghelfer – beim Kauf selbst wie bei der Informationsbeschaffung. Einige Händler setzen die mobilen Geräte inzwischen im Verkaufsraum als digitale Verkaufshilfe zur Kundenberatung, Bestellhilfe oder beim Bezahlen ein. Zudem eröffnen QR-Codes & Co. neue Möglichkeiten rund um Kundenbindung und mobiles Shopping. Aber auch das Angebot an mobilen Lösungen, mit denen Händler beispielsweise ihre Bestände per Tablet-PC verwalten und Geschäftsprozesse analysieren können, nimmt zu. „Wir setzen auf beiden Seiten auf Mobilität“, sagt beispielsweise E-Commerce-Berater Rene Otto, der auch Geschäftsführer des Onlineshops Rocknshop.de ist. „2012 lag unser mobiler Umsatz bei 19 Prozent, 2011 waren es noch 5 Prozent. Auch intern haben wir die Software so optimiert, dass wir selbst mit dem iPad sehr flexibel arbeiten, sprich mit dem ERP-System oder unseren selbst entwickelten Controlling- & Newsletter-Features.”

Quelle: Der Handel – Ausgabe 1/2013, Seite 36 (mehr …)

INFO: WAS DEN HANDEL ERFOLGREICH MACHT

Freitag, 07.12.2012

Was können klassische Versandhändler von Internet-Pure-Player lernen? Eine bessere Analyse wie Performance zählen dazu.

»Distanzhändler auf der Höhe ihrer Zeit sind datengetrieben, messerscharf in der Analyse und konsequent in der Ausrichtung ihres Geschäftsfelds sowie ihrer Performance«, sagt Digital-Forward-Chef Erik Siekmann. Kompromisse strafe das Internet brutal ab. Nicht nur der Mediaeinkauf en masse (»Bulk«) braucht Leistungsprognosen, weil die Platzierungen sonst zu teuer werden. (mehr …)