Zalando & Co sind für Rene Otto von Rock n Shop ein “formidables Beispiel” dafür, was passiert “wenn man initial genug Marketingbudget einsetzt um die Schwelle zu erreichen, wo es sich lohnt um profitabel zu arbeiten.” Otto stellt Zalando Bestnoten aus: Sie arbeiten “operativ excellent, beherrschen alle Online-Absatzkanäle und diversifizieren sich zunehmend”, schwärmt der Mann von Rock n Shop.
Der “Proof of Concept und Market” ist erbracht, sagt Otto. Somit sei der Zeitpunkt gekommen, um nicht nur im angestammten Bereich zu agieren sondern sich breiter aufzustellen. Die Folge: Multibyer kommen ins Visier, die Reichweiten erhöhen sich.
Während noch vor einigen Jahren Suchmaschinen für Mode wie etwa TheLabelFinder.com eingesetzt wurden, um bestimmte Labels in verschiedenen Städten ausfindig zu machen, inszeniert sich die Mode heute selbst. Trend- und Themenwelten werden in Kampagnen präsentiert, und nach dem Vorbild von H&M über alle Kanäle vermarktet, erklärt Starken die Veränderung hin zum Multi Channel Retailing. Allerdings gelte dies insbesondere für die Bestandskundenpflege, schränkt Otto ein. Ansonsten sei es häufig “egal woher die Ware kommt, Hauptsache sie kommt”, die Händler seien austauschbar, argumentiert Otto.
Hier spielen auch der Bereich des Mass Custoomization und die Selbstverwirklichung der Nutzer eine wichtige Rolle. Denn: “Der klassische Mann aus den 1980ern, der anzog, was seine Frau ihm nahelegte, hat ausgedient”, sagt Otto, selbst Modemuffel wollten heute etwas eigenes. (weiterlesen …)
