<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>trust in dialog &#187; Online Strategie</title>
	<atom:link href="http://www.trustindialog.de/tag/online-strategie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.trustindialog.de</link>
	<description>conversation first, conversion will follow</description>
	<lastBuildDate>Tue, 27 Jul 2010 16:27:11 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Stolpern Markenprofis wirklich ins Mitmach Web2.0 Netz?</title>
		<link>http://www.trustindialog.de/2009/12/stolpern-markenprofis-wirklich-ins-mitmach-web2-0-netz/</link>
		<comments>http://www.trustindialog.de/2009/12/stolpern-markenprofis-wirklich-ins-mitmach-web2-0-netz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 09:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[corporate blog]]></category>
		<category><![CDATA[klassische Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Monetarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[mymüsli]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Online Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[online-handel]]></category>
		<category><![CDATA[saftblog]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0 vs. Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0 Aktivitäten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trustindialog.de/?p=263</guid>
		<description><![CDATA[So titelt spiegel-online.de heute. Mit Beispielen mehrerer großer Marken, wie Microsoft, Procter &#38; Gamble, Sixt, oder auch zentral Bosch verweist man in dem Bericht auf die Unzulänglichkeiten der großen Konzerne, was die Erschließung von Web2.0 Potentialen angeht. Flankiert wird diese Aussage mit der These, dass zu wenig Geld hierfür in die Hand genommen wird.
Grundsätzlich kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So titelt <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,665040,00.html">spiegel-online.de</a> heute. Mit Beispielen mehrerer großer Marken, wie Microsoft, Procter &amp; Gamble, Sixt, oder auch zentral Bosch verweist man in dem Bericht auf die Unzulänglichkeiten der großen Konzerne, was die Erschließung von Web2.0 Potentialen angeht. Flankiert wird diese Aussage mit der These, dass zu wenig Geld hierfür in die Hand genommen wird.</p>
<p>Grundsätzlich kann man dem Bericht sicher wohlwollend zustimmen, dass nicht alles glatt läuft, allerdings geht dieser Bericht absolut nicht in die Tiefe und weist wieder einmal eindeutig auf darauf hin, dass Journalisten nur allzu gern den Zeigefinger erheben und Missstände anprangern. Dieses Phänomen ist ja an sich nicht wirklich neu, nur ich habe das Gefühl, dass bei zunehmender Entwicklungsgeschwindigkeit in diesem Fall in der Wirtschaft, das Frustpotential der Journalisten exponentiell „mitwächst“ und es eher dem eigenen Ego dient als wirklich journalistischen Benefit zu generieren.<span id="more-263"></span></p>
<p>Ich frage mich warum nicht auf die positiven Beispiele wie <a href="http://www.frostablog.de/blog/">Frosta</a>, die seit Jahren im Bereich Corporate Social Media Erfolge feiern verwiesen wird, um eine motivierende Grundeinstellung zu fördern.</p>
<p>Gerade Frosta hat gezeigt, dass sich erste Schritte, die sicher nicht koordinierter waren, als das was jetzt die o.g. Unternehmen heute zeigen, durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung einen messbaren Unternehmens-Erfolg bedeuten können. Wer heute an Frosta denkt, hat ein modernes Unternehmen im Kopf,  das absolut transparent agiert, weil es viele Infos aus dem Unternehmen und zu den Produkten über seinen Corporate Blog verbreitet. Kategorien wie „Unwichtiges“ zeigen zudem einen gewissen charmanten Humor! Entsprechend wird auch die von vielen Politikern geforderte „Gesundheits-Ampel“, die Frosta zum Start nur auf 3 von über 40 Produkten hatte, als transparent, sprich allumfassend wahrgenommen. Frosta hat dieses „allumfassend auf allen Produkten“ zu keinem Zeitpunkt kommuniziert, aber die öffentliche Meinung war, dass Frosta diese Ampel im Gegensatz zum übermächtigen Wettbewerber Iglo auf seinen Produkten drauf hatte. Das Image von Frosta entwickelt sich Dank der Web2.0 Aktivitäten von einem kleinen Nischenanbieter im TK-Bereich zu einem Innovationsführer für gesunde Tiefkühlprodukte. Und das Spannende daran ist die Tatsache, dass die „Gesundheits-Ampel über klassische Kanäle gestreut wurde. Meiner Meinung nach ist dieses ein Musterbeispiel für eine perfekte Verknüpfung von bewährten und modernen Werbewegen.</p>
<p>Dass gerade auch die jungen kleinen Unternehmen im Web 2.0 ihre Chance gefunden haben und ihre Unternehmens-Erfolge gar darauf begründen, liegt eindeutig auf der Hand. Spiegel-online verzichtet leider gänzlich darauf, eine Flanke auf diese Marktteilnehmer zu schlagen,</p>
<p>In einem Unternehmen, wie z.B: <a href="http://www.mymuesli.com/blog/">mymüsli.de</a> hatte am Anfang gar keine Chance ein Produkt wie customized müsli anders auf dem Markt zu etablieren.  Der Faktor Geld war entscheidend. Statt Gelder in das Marketing zu investieren, wie es Seitenbacher Müsli getan hat (übrigens der Grund, warum mymüsli erst auf die Grüdungsidee gekommen ist, war die Radio-Werbung von Seitenbacher, die sicher im Penetrationsgrad unerreicht, aber auch umso nervenaufreibender ist), wurde in die eigene Men-Power investiert und man machte von Anfang das Marketing in Form von kosten-extensiven Web2.0 Aktivitäten inhouse.</p>
<p>Man hatte durch diese inhouse Lösung aber auch den Vorteil, die Unternehmens-Strukturen entsprechend auf moderne Web2.0 Belange auszurichten, wobei die Strukturen sich eher der Web2.0 Logik folgend in die Richtung selbstständig entwickelt haben.</p>
<p>Auch die Säfte des regionalen Anbieters Walther wären nie im Jaques Weindepot in Leipzig gelandet, wenn es nicht den <a href="http://www.saftblog.de/">Saftblog</a> gegeben hätte, der den Absatzmarkt des Unternehmens nationalisiert hat.</p>
<p>Wenn nun ein Unternehmen wie Bosch im Web2.0 Gas gibt, sollte man diesem Unternehmen und den entsprechenden Verantwortlichen auch die Zeit und die Kraft geben, ihr Web2.0 Erfahrungen zu sammeln. Gerade in den großen Konzernen herrscht auf Vorstandsebene die allseits bekannte Skepsis gegenüber allem Neuen. „Das haben wir schon immer so gemacht“ ist nicht nur bei der Entscheidungsfindung des örtlichen Schrebergartenvereins ein geflügeltes Wortspiel, sondern auch in den Chefetagen der Großunternehmen, auch wenn es hier galanter verpackt wird. Nicht zuletzt ist Quelle u.a. daran zu Grunde gegangen, dass man vor 10-15 Jahren im Gegensatz zur Otto Group innovative Online-Ansätze gänzlich abgewürgt hat. Wenn Otto im Jahre 1996 einen digitalen Katalog in Form einer CD auf den Markt gebracht hat, war es sicher nur eine F&amp;E Maßnahme, die nicht wirklich markttauglich war, aber sie hat beispielhaft die Grundlage dafür bereitet, die nötigen Erfahrungen im Online-Handel zu sammeln, die jetzt nicht nur das Überleben des Unternehmens sicher, sondern Otto zum Innovationsführer machen.</p>
<p>Um auf die Situation bei <a href="http://www.1-2-do.com/">Bosch</a> zurück zukommen. Wenn die öffentliche Meinung nun entsprechend negativ durch solch oberflächliche Presseberichte beeinflusst wird, entsteht automatisch ein höherer Druck für die Web2.0 Verantwortlichen mit dem Endeffekt, sich vor den Gesamtverantwortlichen rechtfertigen dürfen.</p>
<p>Ob das unbedingt der positiven Entwicklung im Web2.0 sowohl im Einzelfall als auch im globalen Zusammenhang als förderlich erweist, möchte ich bezweifeln.</p>
<p>Mich würde interessieren, ob der Verfasser schon selbstverantwortlich bloggt, facebookt oder twittert? Oder ob er auch Aussagen treffen kann wie eine Twitter-Facebook Integration die Suchmaschinen-Optimierung positiv beeinflusst.</p>
<p>Allen, die in der Web2.0 Verantwortung stehen, Good luck und weiter so! Ohne Web2.0 sind die Einbrüche in den klassischen Werbewegen nicht zu kompensieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trustindialog.de/2009/12/stolpern-markenprofis-wirklich-ins-mitmach-web2-0-netz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Web 2.0 – Welch ein Katzenjammer im Musikbereich!</title>
		<link>http://www.trustindialog.de/2009/08/web-2-0-%e2%80%93-welch-ein-katzenjammer-im-musikbereich/</link>
		<comments>http://www.trustindialog.de/2009/08/web-2-0-%e2%80%93-welch-ein-katzenjammer-im-musikbereich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 18:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blog Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenjammer]]></category>
		<category><![CDATA[keine Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Madonna]]></category>
		<category><![CDATA[Musikbereich]]></category>
		<category><![CDATA[Muskibranche]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Online Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Online Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Rammstein]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.trustindialog.de/?p=226</guid>
		<description><![CDATA[Intro
Wie sah die Welt vor 10 Jahren aus.  Sie war in der Musik-Branche noch in Ordnung. Die CD-Verkäufe waren zwar nicht mehr so üppig, aber um das Überleben brauchte sich niemand zu sorgen.
Ich war damals als Musik-Journalist mit einem eigenen Magazin am Start und wunderte mich bereits damals über banale Dinge wie z.B., dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Intro<br />
Wie sah die Welt vor 10 Jahren aus.  Sie war in der Musik-Branche noch in Ordnung. Die CD-Verkäufe waren zwar nicht mehr so üppig, aber um das Überleben brauchte sich niemand zu sorgen.<br />
Ich war damals als Musik-Journalist mit einem eigenen Magazin am Start und wunderte mich bereits damals über banale Dinge wie z.B., dass die Promotion-Kommunikation sich nur ganz schwer auf e-Mails statt der üblichen Fax faxe umstellen wollte.<br />
Gerade, wenn es darum ging, Promotion-CDs anzufordern, hieß es stets, „nee, da brauchen wir etwas ordentliches auf Papier!“. Im Vergleich zur verschlafenen Download-Problematik sicher nur ein Bruchteil der Gesamtproblematik, aber gerade an dem Beispiel ist es sehr schön plakativ darzustellen, dass nicht nur falsche Visionen verfolgt wurden, sondern dass auch vor allem im Detail schlecht bis gar nicht gearbeitet wurde.<br />
Heute ist von neuen Visionen nichts mehr zu sehen, vielmehr ist man auf Schadensbegrenzung aus. Dabei verpasst man seit 1 bis 2 Jahren wieder einen Trend, der eigentlich nicht zu verpassen ist.<span id="more-226"></span></p>
<p>Center<br />
Gerade bei einem hochemotionalen Produkt wie Musik ist das Thema Web 2.0 die ideale Basis, um nicht mehr in Tonträgern zu denken, sondern in Zielgruppen.<br />
Hier ein Beispiel, welches den ganzen Katzenjammer sichtbar macht. Nehmen wir die norwegische Girl-Band „Katzenjammer“. Ich weiß, ein grandioses Wortgespiel!!! Ihre neuartige Musik mit Einflüssen aus Polka, 20er Jahre Kirmesmusik und Pop, wurde mir auf dem diesjährigen Roskilde Festival von meinem guten Kollegen Dietmar „Sir Didimus“ Otto (nicht verwandt oder verschwägert) auf altbekannte Weise vorgestellt. „Du, ich habe von einem Norweger gehört, dass man Katzenjammer unbedingt gesehen haben muss!“ Hier der Link, der belegt, dass man Katzenjammer wirklich in Augenschein genommen haben sollte: <a title="Pics" href="http://www.festivalpix.de/thumbnails.php?album=1752">Pics</a><br />
Diese Art der Mund-zu-Mund Propaganda macht seit fast 40 Jahren (seit Woodstock) Megastars, genauso wie das „zufällige Kennenlernen“ von Bands auf Festivals, die auf Bühnen spielen, die einfach „auf dem Weg liegen.<br />
So weit so gut. In ferner Vergangenheit war es dann so, dass man Dank fehlendem Internet keine Chance auf weitere Infos geschweige denn auf Tonträger der neu kennen gelernten Bands hatte.<br />
Als Beleg gilt die völlig unbekannte Doom-Metal-Band Saturnus aus Dänemark, für deren Tonträger ich seinerzeit Mitte der 90er extra nach Dänemark gefahren bin, um sie dort für einen astronomischen Preis zu erstehen, nachdem ich sie ebenfalls auf dem Roskilde Festival gesehen habe. Neben einem investierten Lebenstag und geschätzten 250 Mark für 3 CD inkl. Reisekosten (Fähre, Kraftstoff, Verpflegung), konnte ich die CDs mein Eigen nennen. Dass der emotionale Faktor des CD-Eigentums ein Vielfaches seines realen Wertes ausmachte, brauche ich sicher nicht betonen.<br />
Und heute? In einer Zeit in der illegale Downloads die Welt bestimmen, liegt die Musik-Branche am Boden! Welch ein Katzenjammer.<br />
Aber warum, frage ich mich bei den Möglichkeiten. Nach meiner Heimkehr vom diesjährigen Roskilde Festival führte mich mein erster Weg auf die www.myspace.com<br />
-Seite der Band: <a href="http://www.myspace.com/katzenjammerne">http://www.myspace.com/katzenjammerne</a> und was konnte ich direkt hören? – sämtliche aktuelle Songs der Band. Zwar als gekürzte Snippet-Versionen, aber mein Akut-Bedarf wurde postwendend gedeckt. Zudem konnte ich mir die <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.channel&amp;friendID=87405758&amp;n=87405758">Videos</a> der Band anschauen oder die <a href="http://viewmorepics.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewAlbums&amp;friendID=87405758">Bilder</a> der schönen Skandinavierinnen bewundern.<br />
Soweit so, so gut. Als kaufwilliger Kunde will ich aber mehr und bewege mich zum e-Commerce Primus Amazon und finde natürlich auf Anhieb die CD, mit 13,99 nicht garade im Angebot, aber ein gefühlt fairer Preis. Offizieller VÖ ist allerdings erst der 21.8.09. Mist, als CD-Sammler muss ich wohl doch ganz schön lange warten in dieser kurzlebigen Welt. Nächster Schritt, ab zu iTunes. Und siehe da, hier ist „le pop“, so heißt das aktuelle Debut-Album von Katzenjammer, sofort download bereit.<br />
Trotzdem warte ich, bis der 21.8. näher rückt und bestelle die CD dann doch als „Hardcopy“ bei Amazon. Leider signalisiert Amazon mir, dass die CD nicht mehr verfügbar ist (?!) und ich lade die CD voller Vorfreude dann doch bei iTunes runter. Nach gefühlten 90 sek ist zumindest der virtuelle Part des Albums in meinen Besitz übergegangen. Ich bin zufrieden! Amazon schickt mir am 24.8. dann aber doch unaufgefordert die nicht mehr verfügbare CD (nochmals ?!). Als Sammler denke ich aber nicht darüber nach, dass ich zu den 8.99 für iTunes die Kosten der Amazon-CD auf der Uhr habe. In bin schließlich wirklich zufrieden und im Vergleich zu Saturnus wirklich günstig davon gekommen.</p>
<p>Schlauer Schluss<br />
Als Musik-Konsument gehöre ich sicher in die Kategorie Junkie und bin nicht mit den Maßstäben des potentiellen Durchschnittskunden zu bewerten. Allerdings lassen sich mittels solcher Extreme eindeutige Ableitungen schaffen.<br />
Warum gelingt es der Musikbranche nicht, ihr Produkt nicht mehr als Tonträger zu sehen, sondern als ganzheitliches Entertainment-Produkt. Megastars wie Madonna, die statt eines Labels mittlerweile einen Konzertveranstalter als direkten Partner hat oder auch Rammstein, die stets mehr als Musik gemacht haben, sondern eher eine Art Musical-Performance auf die Bühne bringen, haben es bereits verstanden. Trotzdem zieht der Hauptteil der Branche nicht mit. Es werden zwar hier und da die Fans mit in die Homepages der Künstler eingebunden (gähn), dass das aber übergreifend mit einer zentralen Strategie gesteuert wird, ist absolut die Ausnahme. Bereits 1925 wurde über das Spielen neuer Songs über das damals moderne Medium Radio folgendes berichtet: „The public will not buy songs that it can hear almost at will by a brief manipulation of the radio dials (by Record Label Executiveon FM Radio).<br />
Knappe 100 Jahre später und um die Erfahrung, dass diese These nicht eingetreten ist, machen die Musik-Verantwortlichen noch immer den Fehler, statt aktiv die Musik-Fans als Zielgruppe zu integrieren, lieber passiv über illegale Downloads zu klagen. Welch ein Katzenjammer, dass die großartigen Möglichkeiten des Web 2.0 nicht genutzt werden, wobei ich noch nicht einmal welche außer MySpace genannt habe. Und das, obwohl man im Musikbereich nichts mehr zu verlieren hat.<br />
Ziel muss es sein, ein Musik-Produkt zu kreieren, welches den Fan vollumfänglich zufriedenstellt. Nicht nur mit einem Tonträger als Produkt, sondern mit Entertainment als Basis. Dann werden auch weiterhin Umsätze und Erträge mit dem Produkt Musik realisierbar sein. Über die MySpace Seite von Katzenjammer wurde ich soeben informiert, dass ich am 25.9. zum Reeperbahn  Festival gehen muss, dort ist dann der bereits o.g. Katzenjammer zu beklagen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.trustindialog.de/2009/08/web-2-0-%e2%80%93-welch-ein-katzenjammer-im-musikbereich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
