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	<title>trust in dialog &#187; Online Marketing</title>
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		<title>Druck&amp;Medien: Neue Wege ins Netzwerk der Kunden</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 11:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Felmy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in Zeiten des Internets haben die Printmedien im Hochleistungs-Marketing nicht ausgedient. Endscheidend für den Erfolg im Versandhandel ist der richtige Mix der einzelne Kanäle. Sol lautet das Fazit des Direktmarketing-Symposiums Forum Pforzheim, das von den Mediendienstleistern Meyle+Müller und Stark Druck veranstaltet wurde.Meyle+Müller-Geschäftsführer Eugen Müller eröffnete das Forum Mitte März dieses Jahr mit 300 Teilnehmern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Zeiten des Internets haben die Printmedien im Hochleistungs-Marketing nicht ausgedient. Endscheidend für den Erfolg im Versandhandel ist der richtige Mix der einzelne Kanäle. Sol lautet das Fazit des Direktmarketing-Symposiums Forum Pforzheim, das von den Mediendienstleistern Meyle+Müller und Stark Druck veranstaltet wurde.<span id="more-816"></span>Meyle+Müller-Geschäftsführer Eugen Müller eröffnete das Forum Mitte März dieses Jahr mit 300 Teilnehmern und verwies in seiner Begrüßung auf die Entwicklung in der Wirtschaft durch die neuen Online-Möglichkeiten: &#8220;Die Basis wird breiter, die Spitze noch spitzer.&#8221;</p>
<p>Durch Social Media und die verschiedenen mobilen Ausgabegeräte wie Smartphones und Tablet-PCs werden die Möglichkeiten immer zahlreicher. &#8220;Wer ausschließlich auf einen Vertriebskanal setzt, dessen Scheitern ist programmiert&#8221;, warnte Stefan Mues von der Geschäftsleitung der Verlagsgruppe Weltbild (Augsburg). Ohne eine Multikanalstrategie laufe überhaupt nichts. Auch Robert Schumacher vom Schweizer SAS Institute empfielt: &#8220;Weg von Großkampagnen, hin zu vielen kleinen Aktionen.&#8221; Unternehmen müssen, wie Schumacher ausführte, den Kundenprozess auf allen Kanälen beherrschen.</p>
<p><strong>Vom Online-Geschäft zum Katalog</strong></p>
<p>&#8220;Schnell, zuverlässig und dicht am Kunden&#8221; &#8211; so beschreibt Geschäftsführer René Otto vom Spezialversandhändler Rock N Shop (Hamburg) sein Marketingkonzept. Für ihn ist die schnellste Erledigung der Kundenwünsche der Schlüssel zum Erfolg.: &#8220;Dei Kunden sollen zurückkommen, und nicht die Waren. Und je schneller die Ware rausgeht, desto schneller kommen Kunden zurück.&#8221; Das Unternehmen macht heute schon 11 Prozent seines Umsatzes über Facebook. Als ursprünglich reiner Online-Versender haben die Hamburger nun auch einen Katalog produziert, um das Geschäft auszubauen.</p>
<p>Klassische Katalogversender reduzieren heute eher die Auflagen und Seiten ihrer Kataloge und schichten Budgets ins Online-Marketing um. Christian Martin vom Baur-Versand (Burgkunstadt) hält den Katalog &#8220;nach wie vor für das erfolgreichste Instrument zur Bedarfsweckung&#8221;. Allerdings im Rahmen eines komplexen Multichannel-Marketings, bei dem er die persönliche Ansprache via E-Mail, Newsletter oder Callcenter und auch über Social Media für enorm wichtig hält. Für Gudrun Aydt vom 3Pagen-Versand (Alsdorf) muss sich die Werbung allerdings anstrengen. &#8220;Traurig, trist und tröge&#8221;, findet sie manche Botschaften, die im Briefkasten landen. Auch einige Online-Offerten müssten pfiffiger und klarer werden. Vor allem Frauen wollten bei der Werbung &#8220;überrascht, neugierig gemacht und verführt&#8221; werden.</p>
<p>Nach Meinung von Martin Groß-Albenhausen, Chefredakteur des &#8220;Versandhausberater&#8221;, der auch als Moderator durch das Programm führte, verändert Social Media den Marketingmix im Versandhandel nachhaltig. &#8220;Aber die Gesetzmäßigkeiten werden dadruch nicht revolutioniert&#8221;, urteilt er. Social Media werde von vielen in der heutigen Wirkung überschätzt, aber in der langfristigen unterschätzt. Abgerundet wurde das Forum vom Bericht des Extrem-Sportlers und Motivators Andreas Niedrig, dessen Lebensgeschichte und sportliche Ausdauerleistungen die Teilnehmer fesselte.</p>
<p>Quelle: Druck&amp;Medien &#8211; druck-medien.net vom 16.03.2011</p>
<p>Artikel als Download: <a href="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2011/03/Druck-Medien_FORUM-PFORZHEIM.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-471" title="PDF" src="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2010/11/PDF.png" alt="" width="38" height="38" /></a></p>
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		<title>acquisa: 6. Forum Pforzheim: 250 Gäste diskutieren die Zukunft des Versandhandels</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 11:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Felmy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Pforzheim haben Stark Druck und Meyle+Müller unter dem Motto &#8220;Hochleistungsmarketing &#8211; Neue Wege ins Netzwerk der Kunden&#8221; zum sechsten Mal Branchenexperten zum Dialog eingeladen. 250 Gäste diskutierten eifrig über den Versandhandel im Wandel. (&#8230;) Eine weitere Frage, die in diesem Zusammenhang immer wieder aufgeworfen wurde, war die nach der Zukunft des Printkatalogs. Auch hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Pforzheim haben Stark Druck und Meyle+Müller unter dem Motto &#8220;Hochleistungsmarketing &#8211; Neue Wege ins Netzwerk der Kunden&#8221; zum sechsten Mal Branchenexperten zum Dialog eingeladen. 250 Gäste diskutierten eifrig über den Versandhandel im Wandel. <span id="more-799"></span>(&#8230;)</p>
<p>Eine weitere Frage, die in diesem Zusammenhang immer wieder aufgeworfen wurde, war die nach der Zukunft des Printkatalogs. Auch hier herrschte Einhelligkeit: Der Katalog leiste weiterhin unabdingbare Dienste in der Bindung neu gewonnener Kunden und im Anstoss weiterer Käufe bei Bestandskunden. Das Beispiel Rock&#8217;N'Shop zeigte sogar, dass reine Online-Händler zum Katalog zurückfinden: &#8220;Wir haben einen Katalog seit wir ihn uns leisten können&#8221;, so René Otto, geschäftsführender Gesellschafter des Merchandise-Spezialisten aus Hamburg. Besonders intensiv wurde in Ottos Vortrag auch das Thema Social Media behandelt, da Rock&#8217;N'Shop hier schon einige Erfolge vorzuweisen hat. Insgesamt wurde das Thema von vielen Beteiligten aber noch eher vorsichtig optimistisch betrachtet.</p>
<p>Quelle: acquisa &#8211; http.haufe.de/acquisa vom 11.03.2011</p>
<p>Gesamter Artikel zum Download: <a href="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2011/03/110315_acquisa_pforzheim_neu.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-471" title="PDF" src="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2010/11/PDF.png" alt="" width="38" height="38" /></a></p>
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		<title>acquisa: Online-Marketing &amp; Social Media &#8211; Versandhandel</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 12:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Felmy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch kleine Unternehmen sind in Sachen Social Media unterwegs. Rock N Shop zum Beispiel, ein Hamburger Versandhändler, der nicht nur das Merchandise der drei größten Festivals Deutschlands, darunter auch Rock am Ring, abwickelt, sondern auch das des FC St. Pauli.  Präsent ist Rock N Shop vor allem auf Facebook. Noch werden Shop  und Facebook nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch kleine Unternehmen sind in Sachen Social Media unterwegs. Rock N Shop zum Beispiel, ein Hamburger Versandhändler, der nicht nur das Merchandise der drei größten Festivals Deutschlands, darunter auch Rock am Ring, abwickelt, sondern auch das des FC St. Pauli.  <span id="more-781"></span>Präsent ist Rock N Shop vor allem auf Facebook. Noch werden Shop  und Facebook nur über den &#8220;Gefällt-mir&#8221;-Button verlinkt. Doch in einem Monat soll &#8220;Facebook-Connect&#8221; eine Neuregistrierung im Shop überflüssig machen. &#8220;Da sind wir gerade dran&#8221;, informiert Carsten Nissen, Geschäftsführer bei Rock N Shop. Derweil werden potentielle Kunden geködert- mit Spielberichten auf dem Blog, Gute-Nacht-Wünschen auf facebook und mit Gewinnspielen. Die haben es in sich: Brachte es Rock N Shop vor einem halben Jahr gerade mal auf 2.000 Facebook-Fans, sind es heute 10.000. Getippt wird am Wochenende, danach ist die Community um 1.000 Fans größer. Rock N Shop hat dafür inhouse eine Tippspiel-App entwickelt, die auf facebook angeklickt werden kann. Was über Facebook in den Online-Shop kommt und kauft, lässt sich nach Meinung Nissens weitgehend ermitteln. Zim Beispiel über die Anschlusskette des Tippspiels: &#8220;Wer mittippt, wird natürlich auch dazu aufgefordert, unseren Katalog zu bestellen.</p>
<p>Quelle: acquisa &#8211; Ausgabe 03 2011, Seite 44</p>
<p>Artikel als Download: <a href="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2011/03/acquisa_032011.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-471" title="PDF" src="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2010/11/PDF.png" alt="" width="38" height="38" /></a></p>
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		<title>Stolpern Markenprofis wirklich ins Mitmach Web2.0 Netz?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 09:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So titelt spiegel-online.de heute. Mit Beispielen mehrerer großer Marken, wie Microsoft, Procter &#38; Gamble, Sixt, oder auch zentral Bosch verweist man in dem Bericht auf die Unzulänglichkeiten der großen Konzerne, was die Erschließung von Web2.0 Potentialen angeht. Flankiert wird diese Aussage mit der These, dass zu wenig Geld hierfür in die Hand genommen wird. Grundsätzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So titelt <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,665040,00.html">spiegel-online.de</a> heute. Mit Beispielen mehrerer großer Marken, wie Microsoft, Procter &amp; Gamble, Sixt, oder auch zentral Bosch verweist man in dem Bericht auf die Unzulänglichkeiten der großen Konzerne, was die Erschließung von Web2.0 Potentialen angeht. Flankiert wird diese Aussage mit der These, dass zu wenig Geld hierfür in die Hand genommen wird.</p>
<p>Grundsätzlich kann man dem Bericht sicher wohlwollend zustimmen, dass nicht alles glatt läuft, allerdings geht dieser Bericht absolut nicht in die Tiefe und weist wieder einmal eindeutig auf darauf hin, dass Journalisten nur allzu gern den Zeigefinger erheben und Missstände anprangern. Dieses Phänomen ist ja an sich nicht wirklich neu, nur ich habe das Gefühl, dass bei zunehmender Entwicklungsgeschwindigkeit in diesem Fall in der Wirtschaft, das Frustpotential der Journalisten exponentiell „mitwächst“ und es eher dem eigenen Ego dient als wirklich journalistischen Benefit zu generieren.<span id="more-263"></span></p>
<p>Ich frage mich warum nicht auf die positiven Beispiele wie <a href="http://www.frostablog.de/blog/">Frosta</a>, die seit Jahren im Bereich Corporate Social Media Erfolge feiern verwiesen wird, um eine motivierende Grundeinstellung zu fördern.</p>
<p>Gerade Frosta hat gezeigt, dass sich erste Schritte, die sicher nicht koordinierter waren, als das was jetzt die o.g. Unternehmen heute zeigen, durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung einen messbaren Unternehmens-Erfolg bedeuten können. Wer heute an Frosta denkt, hat ein modernes Unternehmen im Kopf,  das absolut transparent agiert, weil es viele Infos aus dem Unternehmen und zu den Produkten über seinen Corporate Blog verbreitet. Kategorien wie „Unwichtiges“ zeigen zudem einen gewissen charmanten Humor! Entsprechend wird auch die von vielen Politikern geforderte „Gesundheits-Ampel“, die Frosta zum Start nur auf 3 von über 40 Produkten hatte, als transparent, sprich allumfassend wahrgenommen. Frosta hat dieses „allumfassend auf allen Produkten“ zu keinem Zeitpunkt kommuniziert, aber die öffentliche Meinung war, dass Frosta diese Ampel im Gegensatz zum übermächtigen Wettbewerber Iglo auf seinen Produkten drauf hatte. Das Image von Frosta entwickelt sich Dank der Web2.0 Aktivitäten von einem kleinen Nischenanbieter im TK-Bereich zu einem Innovationsführer für gesunde Tiefkühlprodukte. Und das Spannende daran ist die Tatsache, dass die „Gesundheits-Ampel über klassische Kanäle gestreut wurde. Meiner Meinung nach ist dieses ein Musterbeispiel für eine perfekte Verknüpfung von bewährten und modernen Werbewegen.</p>
<p>Dass gerade auch die jungen kleinen Unternehmen im Web 2.0 ihre Chance gefunden haben und ihre Unternehmens-Erfolge gar darauf begründen, liegt eindeutig auf der Hand. Spiegel-online verzichtet leider gänzlich darauf, eine Flanke auf diese Marktteilnehmer zu schlagen,</p>
<p>In einem Unternehmen, wie z.B: <a href="http://www.mymuesli.com/blog/">mymüsli.de</a> hatte am Anfang gar keine Chance ein Produkt wie customized müsli anders auf dem Markt zu etablieren.  Der Faktor Geld war entscheidend. Statt Gelder in das Marketing zu investieren, wie es Seitenbacher Müsli getan hat (übrigens der Grund, warum mymüsli erst auf die Grüdungsidee gekommen ist, war die Radio-Werbung von Seitenbacher, die sicher im Penetrationsgrad unerreicht, aber auch umso nervenaufreibender ist), wurde in die eigene Men-Power investiert und man machte von Anfang das Marketing in Form von kosten-extensiven Web2.0 Aktivitäten inhouse.</p>
<p>Man hatte durch diese inhouse Lösung aber auch den Vorteil, die Unternehmens-Strukturen entsprechend auf moderne Web2.0 Belange auszurichten, wobei die Strukturen sich eher der Web2.0 Logik folgend in die Richtung selbstständig entwickelt haben.</p>
<p>Auch die Säfte des regionalen Anbieters Walther wären nie im Jaques Weindepot in Leipzig gelandet, wenn es nicht den <a href="http://www.saftblog.de/">Saftblog</a> gegeben hätte, der den Absatzmarkt des Unternehmens nationalisiert hat.</p>
<p>Wenn nun ein Unternehmen wie Bosch im Web2.0 Gas gibt, sollte man diesem Unternehmen und den entsprechenden Verantwortlichen auch die Zeit und die Kraft geben, ihr Web2.0 Erfahrungen zu sammeln. Gerade in den großen Konzernen herrscht auf Vorstandsebene die allseits bekannte Skepsis gegenüber allem Neuen. „Das haben wir schon immer so gemacht“ ist nicht nur bei der Entscheidungsfindung des örtlichen Schrebergartenvereins ein geflügeltes Wortspiel, sondern auch in den Chefetagen der Großunternehmen, auch wenn es hier galanter verpackt wird. Nicht zuletzt ist Quelle u.a. daran zu Grunde gegangen, dass man vor 10-15 Jahren im Gegensatz zur Otto Group innovative Online-Ansätze gänzlich abgewürgt hat. Wenn Otto im Jahre 1996 einen digitalen Katalog in Form einer CD auf den Markt gebracht hat, war es sicher nur eine F&amp;E Maßnahme, die nicht wirklich markttauglich war, aber sie hat beispielhaft die Grundlage dafür bereitet, die nötigen Erfahrungen im Online-Handel zu sammeln, die jetzt nicht nur das Überleben des Unternehmens sicher, sondern Otto zum Innovationsführer machen.</p>
<p>Um auf die Situation bei <a href="http://www.1-2-do.com/">Bosch</a> zurück zukommen. Wenn die öffentliche Meinung nun entsprechend negativ durch solch oberflächliche Presseberichte beeinflusst wird, entsteht automatisch ein höherer Druck für die Web2.0 Verantwortlichen mit dem Endeffekt, sich vor den Gesamtverantwortlichen rechtfertigen dürfen.</p>
<p>Ob das unbedingt der positiven Entwicklung im Web2.0 sowohl im Einzelfall als auch im globalen Zusammenhang als förderlich erweist, möchte ich bezweifeln.</p>
<p>Mich würde interessieren, ob der Verfasser schon selbstverantwortlich bloggt, facebookt oder twittert? Oder ob er auch Aussagen treffen kann wie eine Twitter-Facebook Integration die Suchmaschinen-Optimierung positiv beeinflusst.</p>
<p>Allen, die in der Web2.0 Verantwortung stehen, Good luck und weiter so! Ohne Web2.0 sind die Einbrüche in den klassischen Werbewegen nicht zu kompensieren.</p>
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		<title>Twitter, Facebook &amp; Geld verdienen – das klappt!</title>
		<link>http://www.trustindialog.de/2009/10/twitter-facebook-geld-verdienen-%e2%80%93-das-klappt/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 20:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Auf dem Versandhandelskongress 2009 waren speziell Twitter und Facebook in  vielen Vorträgen prominent vertreten. Viele Referenten rieten ihrem Auditorium schlichtweg – los anfangen! Dem möchte ich mich grundsätzlich anschließen. Dem wohlgemeinten Aktionismus möchte ich allerdings nicht folgen, vielmehr ist es auch in diesem „fast neuen“ Bereich angebracht, sich erst einmal zu überlegen, warum der gute, alte Sesamstraßen Slogan „wieso, weshalb, warum“ auch hier seine Gültigkeit hat.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Versandhandelskongress 2009 waren speziell <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a> in  vielen Vorträgen prominent vertreten. Viele Referenten rieten ihrem Auditorium schlichtweg – los anfangen! Dem möchte ich mich grundsätzlich anschließen. Dem wohlgemeinten Aktionismus möchte ich allerdings nicht folgen, vielmehr ist es auch in diesem „fast neuen“ Bereich angebracht, sich erst einmal zu überlegen, warum der gute, alte Sesamstraßen Slogan „wieso, weshalb, warum“ auch hier seine Gültigkeit hat.</p>
<p>Wieso twittern? „Weil alle es machen!“ – ist kaum der richtig Ansatz.</p>
<p>Weshalb ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook">Facebook-Profil</a>? „Weil Facebook extrem wächst!“ – damit macht Facebook noch lange keinen Sinn für jeden.</p>
<p>Warum nicht beides miteinander verknüpfen? Weil es Sinn macht! Aber dazu später.</p>
<p>Web2.0 und sein Arbeitsaufwand sollte stets im Vorweg mit den eigenen Zielen, monetär und nicht-monetär abgestimmt werden. Eine „erst die Arbeit und dann..“ Strategie hilft vielen nicht weiter.<span id="more-249"></span></p>
<p>Klar, Erfahrungen lassen sich schon sammeln und sie helfen, Budgets und Nachtschichten zu rechtfertigen, allerdings kann man sich den Zusatzaufwand auch sparen, wenn man klar seine Ziele umreißt und den eigenen Web2.0 Einsatz plant.</p>
<p>Fangen wir  mit Twitter an. Das heiter vor sich hin zwitschernde Micro-Blogging System hat in den letzten Monaten viele neue Sangeskünstler gewonnen. Nicht nur bei Privatleuten, sondern auch im Business-Bereich. Nehmen wir den Standard-Geltungsbedürftigen Privat-Twitter-User als Einstieg. Der Klassiker morgens „Ich brauch Kaffee!“ oder eben gerade „Ich will Pizza und zwar sofort!“ Ganz ehrlich und selbstkritisch -  wer braucht diese hirnlose Scheiße – um es einmal ganz deutlich zu schreiben, weder ein Mensch, noch das Internet selbst. Selbst „Hört auf, „Kaffee“ zu twittern ist Lebenszeitverschwendung!“ Analog Pizza pro oder contra – selbst bei Hunger.</p>
<p>Wenn ich also den Ansatz auf das Business übertrage, kommen sinnfreie Kommentare daher wie, „Gleich Meeting mit dem Marketing!“ oder „Reinemachfrau hat wieder einen sauberen Job gemacht“ heraus. Brüller, ich weiß!</p>
<p>Das bringt weder die Umsätze nach vorn, noch das Image des Unternehmens voran.</p>
<p>Okay,  nun weiß der geneigte Leser, wie es nicht geht. Viel spannender wird es ja, wenn man statt der o.s. Nörgeleien einen best practise case bringt, der das Gegenteil begelegt. Here we go:</p>
<p>Wenn ich eine zielgerichtete Kommunikation mit meinen Followern betreibe, die klar und unmissverständlich meiner Strategie folgt, kann ich twitter direkt zu Geld verdienen einsetzen! Glauben Sie nicht, doch klappt wirklich.</p>
<p>Ein Beispiel aus unserem eigenen Haus. Seit März dieses Jahres produzieren wir unsere eigene Street-Fashion unter dem Label RED LIGHT DC, raw &amp; authentic! Vertrieben wird diese u.a. über unseren Online Shop <a href="http://www.rocknshop.de/Red-Light-DC-Shirts:::1399.html">www.rocknshop.de</a>, der auch Marken wie Rock Am Ring, Wacken Open Air oder auch Merchandise des FC St Pauli anbietet.</p>
<p>Von Mode haben wir (noch) gar nicht so viel Ahnung und folgen seit dem Start dieses Projektes nur unserem logischen Menschenverstand: was unsere Zielgruppe mag, wissen wir, das ein richtiger Designer deutlich schönere Designs als wir selbst hinbekommt, ist klar. Beste Qualität ist die Grundvoraussetzung! Mit diesen drei Elementen und Twitter haben wir erst einmal losgelegt und zwar strategisch!</p>
<p>Von Anfang an haben wir zielgerichtet unsere Kunden über die Arbeit im Bereich <a href="http://www.redlightdc.com">Red Light DC</a> mittels <a href="http://www.twitter.com/redlightdc">Twitter</a> informiert. Schnell bekamen wir Hinweise aus der Zielgruppe. Hinweise, was wir besser nicht machen oder worauf wir uns konzentrieren sollten. Interessante Beiträge zu einzelnen Entwürfen waren stets gern gesehen, aber auch Hinweise wie: „Warum gibt’s schwarze Shirts!“ kamen uns schon echt skuril vor, schließlich ist unser Sortiment fast nur schwarz und unsere Zielgruppe tickt auch sehr dunkel! Wieso kommen unsere Kunden auf Farben wie rot, gelb oder olive? Gar „weiss“ wurde gefordert. In der Produktentwicklung konnten wir dieses frühzeitig berücksichtigen, so dass die erste Red Light DC Kollektion wahrhaftig bunt ausfiel, was wir nie für möglich gehalten hätten!!! Twitter sei dank, konnten wir Potentiale aufdecken, die uns sonst verborgen geblieben wären – und den Umsatz haben wir gern mitgenommen! Da wir die nützlichen Tipps unserer Kunden nicht nur in diesem Fall wirklich zu schätzen wissen, haben wir auch die Erst-Disposition der Shirts (!) von unseren Kunden machen lassen. User generated content ist das eine, aber das andere ist die direkte Mitbestimmung in der Farb- und Mengenauswahl. Da eine komplette Umfrage via Twitter sicher etwas aufwendig geworden wäre, haben wir unseren Newsletter eingesetzt. Da dieser regelmäßig interaktive Element enthält, war es nur die logische Fortführung, unsere Kunden mit relativ simplen Fragen die relativen Mengenverteilungen der Red Light DC Shirtfarben preisgeben zu lassen. Sprich, wir haben die immer noch dominante schwarze Farbe als Referenz verwendet und haben über Schulnoten abgefragt, welche Farben für die einzelnen Kunden in Frage kämen. Bei 10.000 ausgewählten Kunden hatten wir mit 20% Response nicht nur einen fantastischen Wert im Rücklauf, sondern auch ein mehr als repräsentatives Ergebnis in dieser Umfrage, was unsere interne Zielgruppe betrifft. Im Rückblick kann ich auch sagen, dass diese Disposition sich absolut mit dem anschließenden Kaufverhalten gedeckt hat.</p>
<p>Wie eingangs gesagt, es wurde nicht nur Umsatz gemacht, sondern auch wirklich Geld verdient!</p>
<p>Facebook hatte in diesem Projekt nur eine flankierende Bedeutung, da Facebook lediglich durch die Integration unserer Tweets auf unserem Facebook-Profil nur mittelbar zu den Ergebnissen beigetragen hat. Allerdings muss ich mir ja auch noch eine Success Story für die Zukunft übrig lassen. Der Blog muss ja weitergehen.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre/ Eure Kommentare – gern kontrovers!</p>
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		<title>Update Web 2.0 – Welch ein Katzenjammer im Musikbereich! Teil II</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 14:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 25.8.09 schrieb ich im trust in dialog grob über die Fehler in der Musik-Branche. Genau 4 Wochen später fand ein Katzenjammer-Konzert im Rahmen des Reeperbahn-Festivals im Hamburger Knust statt. Neben der Tatsache, dass die vier Norwegerinnen eine Menge Spaß zu später Stunde verbreiteten, nicht nur bei mir, sondern auch bei ca. 400 anwesenden Gästen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.8.09 schrieb ich im trust in dialog grob über die Fehler in der Musik-Branche. Genau 4 Wochen später fand ein <a href="http://www.myspace.com/katzenjammerne">Katzenjammer</a>-Konzert im Rahmen des <a href="http://www.reeperbahnfestival.com/ ">Reeperbahn-Festivals</a> im Hamburger <a href="http://www.knusthamburg.de">Knust</a> statt.</p>
<p>Neben der Tatsache, dass die vier Norwegerinnen eine Menge Spaß zu später Stunde verbreiteten, nicht nur bei mir, sondern auch bei ca. 400 anwesenden Gästen und Daniel Haimerl, seines Zeichens Geschäftsführender Gesellschafter der renomierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_Resource_Planning">ERP-Software </a><a href="http://www.actindo.de">Actindo</a>, die von ca. 800 Online-Shop eingesetzt wird.</p>
<div id="attachment_245" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.festivalpix.de/thumbnails.php?album=1752"><img class="size-medium wp-image-245 " title="Katzenjammer, Roskilde Festival 2009" src="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2009/09/Roskilde_Katzenjammer_12-200x300.jpg" alt="Katzenjammer, Roskilde Festival 2009" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Katzenjammer, Roskilde Festival 2009</p></div>
<p>Im Prinzp wurde die Kontakt-Kette, die von Dietmar Otto auf mich übergegangen war auf Daniel Haimerl erweitert. Dass Daniel Haimerl um 2.38 Uhr noch in der gleich Nacht, iTunes bemühte, um die aktuelle CD <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=324632310&amp;s=143443">&#8220;Le Pop&#8221;</a> von Katzenjammer downzuloaden, ist sicher keine große Überraschung, aber dass ca. 20 % der Anwesenden per Handzeichen zu verstehen gaben, dass sie bereits im Besitz der neuen CD waren, erstaunt mich ungemein, da die Band erstmalig in Deutschland tourt!</p>
<p>Darüber hinaus bildeten sich wirklich lange Schlagen am Merchandise-Stand der Band, so dass einmal mehr klar wurde, dass das Internet ganz sicher nicht dazu beiträgt, dass es der Musik Industrie schlecht geht, sondern ausschließlich die verantwortlichen Manager in den letzten Jahren mehr falsch als richtig gemacht haben.</p>
<p>Mit einem vernünftigen Vermarktungskonzept braucht keine Band der Welt Angst vor der Zukunft haben. Angst müssen nur die Label Manager haben, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen können oder wollen!</p>
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		<title>Web 2.0 – Welch ein Katzenjammer im Musikbereich!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 18:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Intro Wie sah die Welt vor 10 Jahren aus. Sie war in der Musik-Branche noch in Ordnung. Die CD-Verkäufe waren zwar nicht mehr so üppig, aber um das Überleben brauchte sich niemand zu sorgen. Ich war damals als Musik-Journalist mit einem eigenen Magazin am Start und wunderte mich bereits damals über banale Dinge wie z.B., [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Intro<br />
Wie sah die Welt vor 10 Jahren aus.  Sie war in der Musik-Branche noch in Ordnung. Die CD-Verkäufe waren zwar nicht mehr so üppig, aber um das Überleben brauchte sich niemand zu sorgen.<br />
Ich war damals als Musik-Journalist mit einem eigenen Magazin am Start und wunderte mich bereits damals über banale Dinge wie z.B., dass die Promotion-Kommunikation sich nur ganz schwer auf e-Mails statt der üblichen Fax faxe umstellen wollte.<br />
Gerade, wenn es darum ging, Promotion-CDs anzufordern, hieß es stets, „nee, da brauchen wir etwas ordentliches auf Papier!“. Im Vergleich zur verschlafenen Download-Problematik sicher nur ein Bruchteil der Gesamtproblematik, aber gerade an dem Beispiel ist es sehr schön plakativ darzustellen, dass nicht nur falsche Visionen verfolgt wurden, sondern dass auch vor allem im Detail schlecht bis gar nicht gearbeitet wurde.<br />
Heute ist von neuen Visionen nichts mehr zu sehen, vielmehr ist man auf Schadensbegrenzung aus. Dabei verpasst man seit 1 bis 2 Jahren wieder einen Trend, der eigentlich nicht zu verpassen ist.<span id="more-226"></span></p>
<p>Center<br />
Gerade bei einem hochemotionalen Produkt wie Musik ist das Thema Web 2.0 die ideale Basis, um nicht mehr in Tonträgern zu denken, sondern in Zielgruppen.<br />
Hier ein Beispiel, welches den ganzen Katzenjammer sichtbar macht. Nehmen wir die norwegische Girl-Band „Katzenjammer“. Ich weiß, ein grandioses Wortgespiel!!! Ihre neuartige Musik mit Einflüssen aus Polka, 20er Jahre Kirmesmusik und Pop, wurde mir auf dem diesjährigen Roskilde Festival von meinem guten Kollegen Dietmar „Sir Didimus“ Otto (nicht verwandt oder verschwägert) auf altbekannte Weise vorgestellt. „Du, ich habe von einem Norweger gehört, dass man Katzenjammer unbedingt gesehen haben muss!“ Hier der Link, der belegt, dass man Katzenjammer wirklich in Augenschein genommen haben sollte: <a title="Pics" href="http://www.festivalpix.de/thumbnails.php?album=1752">Pics</a><br />
Diese Art der Mund-zu-Mund Propaganda macht seit fast 40 Jahren (seit Woodstock) Megastars, genauso wie das „zufällige Kennenlernen“ von Bands auf Festivals, die auf Bühnen spielen, die einfach „auf dem Weg liegen.<br />
So weit so gut. In ferner Vergangenheit war es dann so, dass man Dank fehlendem Internet keine Chance auf weitere Infos geschweige denn auf Tonträger der neu kennen gelernten Bands hatte.<br />
Als Beleg gilt die völlig unbekannte Doom-Metal-Band Saturnus aus Dänemark, für deren Tonträger ich seinerzeit Mitte der 90er extra nach Dänemark gefahren bin, um sie dort für einen astronomischen Preis zu erstehen, nachdem ich sie ebenfalls auf dem Roskilde Festival gesehen habe. Neben einem investierten Lebenstag und geschätzten 250 Mark für 3 CD inkl. Reisekosten (Fähre, Kraftstoff, Verpflegung), konnte ich die CDs mein Eigen nennen. Dass der emotionale Faktor des CD-Eigentums ein Vielfaches seines realen Wertes ausmachte, brauche ich sicher nicht betonen.<br />
Und heute? In einer Zeit in der illegale Downloads die Welt bestimmen, liegt die Musik-Branche am Boden! Welch ein Katzenjammer.<br />
Aber warum, frage ich mich bei den Möglichkeiten. Nach meiner Heimkehr vom diesjährigen Roskilde Festival führte mich mein erster Weg auf die www.myspace.com<br />
-Seite der Band: <a href="http://www.myspace.com/katzenjammerne">http://www.myspace.com/katzenjammerne</a> und was konnte ich direkt hören? – sämtliche aktuelle Songs der Band. Zwar als gekürzte Snippet-Versionen, aber mein Akut-Bedarf wurde postwendend gedeckt. Zudem konnte ich mir die <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.channel&amp;friendID=87405758&amp;n=87405758">Videos</a> der Band anschauen oder die <a href="http://viewmorepics.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewAlbums&amp;friendID=87405758">Bilder</a> der schönen Skandinavierinnen bewundern.<br />
Soweit so, so gut. Als kaufwilliger Kunde will ich aber mehr und bewege mich zum e-Commerce Primus Amazon und finde natürlich auf Anhieb die CD, mit 13,99 nicht garade im Angebot, aber ein gefühlt fairer Preis. Offizieller VÖ ist allerdings erst der 21.8.09. Mist, als CD-Sammler muss ich wohl doch ganz schön lange warten in dieser kurzlebigen Welt. Nächster Schritt, ab zu iTunes. Und siehe da, hier ist „le pop“, so heißt das aktuelle Debut-Album von Katzenjammer, sofort download bereit.<br />
Trotzdem warte ich, bis der 21.8. näher rückt und bestelle die CD dann doch als „Hardcopy“ bei Amazon. Leider signalisiert Amazon mir, dass die CD nicht mehr verfügbar ist (?!) und ich lade die CD voller Vorfreude dann doch bei iTunes runter. Nach gefühlten 90 sek ist zumindest der virtuelle Part des Albums in meinen Besitz übergegangen. Ich bin zufrieden! Amazon schickt mir am 24.8. dann aber doch unaufgefordert die nicht mehr verfügbare CD (nochmals ?!). Als Sammler denke ich aber nicht darüber nach, dass ich zu den 8.99 für iTunes die Kosten der Amazon-CD auf der Uhr habe. In bin schließlich wirklich zufrieden und im Vergleich zu Saturnus wirklich günstig davon gekommen.</p>
<p>Schlauer Schluss<br />
Als Musik-Konsument gehöre ich sicher in die Kategorie Junkie und bin nicht mit den Maßstäben des potentiellen Durchschnittskunden zu bewerten. Allerdings lassen sich mittels solcher Extreme eindeutige Ableitungen schaffen.<br />
Warum gelingt es der Musikbranche nicht, ihr Produkt nicht mehr als Tonträger zu sehen, sondern als ganzheitliches Entertainment-Produkt. Megastars wie Madonna, die statt eines Labels mittlerweile einen Konzertveranstalter als direkten Partner hat oder auch Rammstein, die stets mehr als Musik gemacht haben, sondern eher eine Art Musical-Performance auf die Bühne bringen, haben es bereits verstanden. Trotzdem zieht der Hauptteil der Branche nicht mit. Es werden zwar hier und da die Fans mit in die Homepages der Künstler eingebunden (gähn), dass das aber übergreifend mit einer zentralen Strategie gesteuert wird, ist absolut die Ausnahme. Bereits 1925 wurde über das Spielen neuer Songs über das damals moderne Medium Radio folgendes berichtet: „The public will not buy songs that it can hear almost at will by a brief manipulation of the radio dials (by Record Label Executiveon FM Radio).<br />
Knappe 100 Jahre später und um die Erfahrung, dass diese These nicht eingetreten ist, machen die Musik-Verantwortlichen noch immer den Fehler, statt aktiv die Musik-Fans als Zielgruppe zu integrieren, lieber passiv über illegale Downloads zu klagen. Welch ein Katzenjammer, dass die großartigen Möglichkeiten des Web 2.0 nicht genutzt werden, wobei ich noch nicht einmal welche außer MySpace genannt habe. Und das, obwohl man im Musikbereich nichts mehr zu verlieren hat.<br />
Ziel muss es sein, ein Musik-Produkt zu kreieren, welches den Fan vollumfänglich zufriedenstellt. Nicht nur mit einem Tonträger als Produkt, sondern mit Entertainment als Basis. Dann werden auch weiterhin Umsätze und Erträge mit dem Produkt Musik realisierbar sein. Über die MySpace Seite von Katzenjammer wurde ich soeben informiert, dass ich am 25.9. zum Reeperbahn  Festival gehen muss, dort ist dann der bereits o.g. Katzenjammer zu beklagen.</p>
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		<title>Web 2.0 goes Werbung –Ist die Zeit schon reif?</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 13:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An und für sich hat Vodafone ja einen wirklich modernen Ansatz in die aktuelle Kampagne gepackt. Moderne Testimonials u.a. aus der Web 2.0 Szene, kombiniert mit dem Slogan „Es ist deine Zeit!“ Je nach Standpunkt kann man sich die berechtigte Frage stellen: „Ist es meine Zeit, die es kostet?“, „Wie nutze ich meine Zeit bestmöglich?“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An und für sich hat Vodafone ja einen wirklich modernen Ansatz in die aktuelle Kampagne gepackt. Moderne Testimonials u.a. aus der Web 2.0 Szene, kombiniert mit dem Slogan „Es ist deine Zeit!“</p>
<p>Je nach Standpunkt kann man sich die berechtigte Frage stellen: „Ist es meine Zeit, die es kostet?“, „Wie nutze ich meine Zeit bestmöglich?“ oder „Ist meine Zeit jetzt gekommen?“</p>
<p>Ich frage mich allen Ernstes aus einer betont kritischen Warte des Web 2.0 (gerade weil auch ich einen Teil meines Einkommens mittels Web 2.0 bestreite), ist die Zeit für eine solche Kampagne schon gekommen, sprich ist das Web 2.0 schon reif für diese Werbung?</p>
<p>Dass Vodafone zum Start der Kampagne keine wirklich spannenden Datentarife hatte und die Kampagne nach dem Kommunikations-Schema AIDA (attention-interest-desire-action) bereits irgendwo zwischen attention und interest stockte, weil der Mainstream die neuen Köpfe der Kampagne ohne Erklärung überhaupt nicht kennen konnte und somit einen Teil der Kernaussage nicht versteht, ist die eine Seite.</p>
<p>Dass aber die anderen Seite, der Nicht-Mainstream, sprich die Web 2.0 Community mittlerweile die eigene Propheten aus dem Land jagt und ihnen Verrat vorwirft, nervt mich gewaltig.</p>
<p>Von „Seele verkaufen“ bis „nicht mehr glaubhaft“ war alles dabei, einzelne Beleidigungen oder Diffamierungen will ich gar nicht aufgreifen.</p>
<p>Warum wird jetzt Multiplikatoren wie Sascha Lobo oder Ute Hamelmann vorgeworfen, sie seinen käuflich? Logisch sind sie käuflich, wie jeder Mensch, der seine Zeit an seinen Arbeitgeber verkauft. Aber warum der Vorwurf?</p>
<p>Als Unternehmer oder Freiberufler bewegt man sich im Wirtschaftkreislauf nicht wirklich anders als normale Arbeitnehmer. Man ist ein Rad des gesamten Zyklusses, sprich die eigene Arbeitsleistung wird gegen Bares eingetauscht, geschenkt bekommt man sicher nichts, nicht einmal vom Staat (Ausnahme Banken und Autokonzerne, in Ansätzen auch noch Einzelhandelskonzerne), wenn sich das „Leer-Volumen“ des Kühlschrankes bereits Mitte des Monats deutlich ausgedehnt hat.</p>
<p>Es wäre doch das deutlich bessere Signal aus des Szene gewesen, sich mit den Testimonials zu freuen, zum einen, weil die nachhaltige Monetarisierung, die ja so extrem schwer im Bereich des Web 2.0 ist, endlich einmal in nennenswerten Honoraren umgesetzt worden ist.</p>
<p>Zum anderen weil die Szene einen Push erlebt, wie ihn eben nur eine 100 Mio Euro Kampagne bewirken kann.</p>
<p>Die Frage, was die Funktion der neuen Köpfe des Web 2.0 ist, sein gestattet:</p>
<p>Was sind z.B. Blogger neben ihrer meinungsbildenden Multiplikator-Eigenschaft? Im Prinzip sind sie freie Journalisten, die KEIN Geld von ihren Redaktionen und Lesern bekommen. Von daher müssen ganz zwangsläufig alternative Geldquellen realisiert werden.</p>
<p>Und warum soll man dann an einer Kampagne, die sich eindeutig positiv auf die eigene Branche und Community auswirkt, nicht partizipieren, gerade dann, wenn man ihr sein Gesicht leiht, oder den Iro.</p>
<p>Wenn man den omnipräsenten Neidfaktor, der ja in keinem Bereich in dem erfolgreiche Menschen agieren fehlen dard, nicht wegdiskurieren ist, einmal außen vor  lässt, bleibt bei mir noch immer die Frage offen, ob die Web 2.0 Community wirklich reif dafür ist, sich die eigenen Anstrengungen wirklich monetarisieren zu lassen. Sicher der Grat ist schmal, aber der erste Schritt ist schon einmal in die Szene-Hose gegangen.</p>
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