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	<title>trust in dialog &#187; Community</title>
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		<title>Twitter, Facebook &amp; Geld verdienen – das klappt!</title>
		<link>http://www.trustindialog.de/2009/10/twitter-facebook-geld-verdienen-%e2%80%93-das-klappt/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 20:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Auf dem Versandhandelskongress 2009 waren speziell Twitter und Facebook in  vielen Vorträgen prominent vertreten. Viele Referenten rieten ihrem Auditorium schlichtweg – los anfangen! Dem möchte ich mich grundsätzlich anschließen. Dem wohlgemeinten Aktionismus möchte ich allerdings nicht folgen, vielmehr ist es auch in diesem „fast neuen“ Bereich angebracht, sich erst einmal zu überlegen, warum der gute, alte Sesamstraßen Slogan „wieso, weshalb, warum“ auch hier seine Gültigkeit hat.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Versandhandelskongress 2009 waren speziell <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a> in  vielen Vorträgen prominent vertreten. Viele Referenten rieten ihrem Auditorium schlichtweg – los anfangen! Dem möchte ich mich grundsätzlich anschließen. Dem wohlgemeinten Aktionismus möchte ich allerdings nicht folgen, vielmehr ist es auch in diesem „fast neuen“ Bereich angebracht, sich erst einmal zu überlegen, warum der gute, alte Sesamstraßen Slogan „wieso, weshalb, warum“ auch hier seine Gültigkeit hat.</p>
<p>Wieso twittern? „Weil alle es machen!“ – ist kaum der richtig Ansatz.</p>
<p>Weshalb ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook">Facebook-Profil</a>? „Weil Facebook extrem wächst!“ – damit macht Facebook noch lange keinen Sinn für jeden.</p>
<p>Warum nicht beides miteinander verknüpfen? Weil es Sinn macht! Aber dazu später.</p>
<p>Web2.0 und sein Arbeitsaufwand sollte stets im Vorweg mit den eigenen Zielen, monetär und nicht-monetär abgestimmt werden. Eine „erst die Arbeit und dann..“ Strategie hilft vielen nicht weiter.<span id="more-249"></span></p>
<p>Klar, Erfahrungen lassen sich schon sammeln und sie helfen, Budgets und Nachtschichten zu rechtfertigen, allerdings kann man sich den Zusatzaufwand auch sparen, wenn man klar seine Ziele umreißt und den eigenen Web2.0 Einsatz plant.</p>
<p>Fangen wir  mit Twitter an. Das heiter vor sich hin zwitschernde Micro-Blogging System hat in den letzten Monaten viele neue Sangeskünstler gewonnen. Nicht nur bei Privatleuten, sondern auch im Business-Bereich. Nehmen wir den Standard-Geltungsbedürftigen Privat-Twitter-User als Einstieg. Der Klassiker morgens „Ich brauch Kaffee!“ oder eben gerade „Ich will Pizza und zwar sofort!“ Ganz ehrlich und selbstkritisch -  wer braucht diese hirnlose Scheiße – um es einmal ganz deutlich zu schreiben, weder ein Mensch, noch das Internet selbst. Selbst „Hört auf, „Kaffee“ zu twittern ist Lebenszeitverschwendung!“ Analog Pizza pro oder contra – selbst bei Hunger.</p>
<p>Wenn ich also den Ansatz auf das Business übertrage, kommen sinnfreie Kommentare daher wie, „Gleich Meeting mit dem Marketing!“ oder „Reinemachfrau hat wieder einen sauberen Job gemacht“ heraus. Brüller, ich weiß!</p>
<p>Das bringt weder die Umsätze nach vorn, noch das Image des Unternehmens voran.</p>
<p>Okay,  nun weiß der geneigte Leser, wie es nicht geht. Viel spannender wird es ja, wenn man statt der o.s. Nörgeleien einen best practise case bringt, der das Gegenteil begelegt. Here we go:</p>
<p>Wenn ich eine zielgerichtete Kommunikation mit meinen Followern betreibe, die klar und unmissverständlich meiner Strategie folgt, kann ich twitter direkt zu Geld verdienen einsetzen! Glauben Sie nicht, doch klappt wirklich.</p>
<p>Ein Beispiel aus unserem eigenen Haus. Seit März dieses Jahres produzieren wir unsere eigene Street-Fashion unter dem Label RED LIGHT DC, raw &amp; authentic! Vertrieben wird diese u.a. über unseren Online Shop <a href="http://www.rocknshop.de/Red-Light-DC-Shirts:::1399.html">www.rocknshop.de</a>, der auch Marken wie Rock Am Ring, Wacken Open Air oder auch Merchandise des FC St Pauli anbietet.</p>
<p>Von Mode haben wir (noch) gar nicht so viel Ahnung und folgen seit dem Start dieses Projektes nur unserem logischen Menschenverstand: was unsere Zielgruppe mag, wissen wir, das ein richtiger Designer deutlich schönere Designs als wir selbst hinbekommt, ist klar. Beste Qualität ist die Grundvoraussetzung! Mit diesen drei Elementen und Twitter haben wir erst einmal losgelegt und zwar strategisch!</p>
<p>Von Anfang an haben wir zielgerichtet unsere Kunden über die Arbeit im Bereich <a href="http://www.redlightdc.com">Red Light DC</a> mittels <a href="http://www.twitter.com/redlightdc">Twitter</a> informiert. Schnell bekamen wir Hinweise aus der Zielgruppe. Hinweise, was wir besser nicht machen oder worauf wir uns konzentrieren sollten. Interessante Beiträge zu einzelnen Entwürfen waren stets gern gesehen, aber auch Hinweise wie: „Warum gibt’s schwarze Shirts!“ kamen uns schon echt skuril vor, schließlich ist unser Sortiment fast nur schwarz und unsere Zielgruppe tickt auch sehr dunkel! Wieso kommen unsere Kunden auf Farben wie rot, gelb oder olive? Gar „weiss“ wurde gefordert. In der Produktentwicklung konnten wir dieses frühzeitig berücksichtigen, so dass die erste Red Light DC Kollektion wahrhaftig bunt ausfiel, was wir nie für möglich gehalten hätten!!! Twitter sei dank, konnten wir Potentiale aufdecken, die uns sonst verborgen geblieben wären – und den Umsatz haben wir gern mitgenommen! Da wir die nützlichen Tipps unserer Kunden nicht nur in diesem Fall wirklich zu schätzen wissen, haben wir auch die Erst-Disposition der Shirts (!) von unseren Kunden machen lassen. User generated content ist das eine, aber das andere ist die direkte Mitbestimmung in der Farb- und Mengenauswahl. Da eine komplette Umfrage via Twitter sicher etwas aufwendig geworden wäre, haben wir unseren Newsletter eingesetzt. Da dieser regelmäßig interaktive Element enthält, war es nur die logische Fortführung, unsere Kunden mit relativ simplen Fragen die relativen Mengenverteilungen der Red Light DC Shirtfarben preisgeben zu lassen. Sprich, wir haben die immer noch dominante schwarze Farbe als Referenz verwendet und haben über Schulnoten abgefragt, welche Farben für die einzelnen Kunden in Frage kämen. Bei 10.000 ausgewählten Kunden hatten wir mit 20% Response nicht nur einen fantastischen Wert im Rücklauf, sondern auch ein mehr als repräsentatives Ergebnis in dieser Umfrage, was unsere interne Zielgruppe betrifft. Im Rückblick kann ich auch sagen, dass diese Disposition sich absolut mit dem anschließenden Kaufverhalten gedeckt hat.</p>
<p>Wie eingangs gesagt, es wurde nicht nur Umsatz gemacht, sondern auch wirklich Geld verdient!</p>
<p>Facebook hatte in diesem Projekt nur eine flankierende Bedeutung, da Facebook lediglich durch die Integration unserer Tweets auf unserem Facebook-Profil nur mittelbar zu den Ergebnissen beigetragen hat. Allerdings muss ich mir ja auch noch eine Success Story für die Zukunft übrig lassen. Der Blog muss ja weitergehen.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre/ Eure Kommentare – gern kontrovers!</p>
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		<title>Update Web 2.0 – Welch ein Katzenjammer im Musikbereich! Teil II</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 14:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 25.8.09 schrieb ich im trust in dialog grob über die Fehler in der Musik-Branche. Genau 4 Wochen später fand ein Katzenjammer-Konzert im Rahmen des Reeperbahn-Festivals im Hamburger Knust statt. Neben der Tatsache, dass die vier Norwegerinnen eine Menge Spaß zu später Stunde verbreiteten, nicht nur bei mir, sondern auch bei ca. 400 anwesenden Gästen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.8.09 schrieb ich im trust in dialog grob über die Fehler in der Musik-Branche. Genau 4 Wochen später fand ein <a href="http://www.myspace.com/katzenjammerne">Katzenjammer</a>-Konzert im Rahmen des <a href="http://www.reeperbahnfestival.com/ ">Reeperbahn-Festivals</a> im Hamburger <a href="http://www.knusthamburg.de">Knust</a> statt.</p>
<p>Neben der Tatsache, dass die vier Norwegerinnen eine Menge Spaß zu später Stunde verbreiteten, nicht nur bei mir, sondern auch bei ca. 400 anwesenden Gästen und Daniel Haimerl, seines Zeichens Geschäftsführender Gesellschafter der renomierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_Resource_Planning">ERP-Software </a><a href="http://www.actindo.de">Actindo</a>, die von ca. 800 Online-Shop eingesetzt wird.</p>
<div id="attachment_245" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.festivalpix.de/thumbnails.php?album=1752"><img class="size-medium wp-image-245 " title="Katzenjammer, Roskilde Festival 2009" src="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2009/09/Roskilde_Katzenjammer_12-200x300.jpg" alt="Katzenjammer, Roskilde Festival 2009" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Katzenjammer, Roskilde Festival 2009</p></div>
<p>Im Prinzp wurde die Kontakt-Kette, die von Dietmar Otto auf mich übergegangen war auf Daniel Haimerl erweitert. Dass Daniel Haimerl um 2.38 Uhr noch in der gleich Nacht, iTunes bemühte, um die aktuelle CD <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=324632310&amp;s=143443">&#8220;Le Pop&#8221;</a> von Katzenjammer downzuloaden, ist sicher keine große Überraschung, aber dass ca. 20 % der Anwesenden per Handzeichen zu verstehen gaben, dass sie bereits im Besitz der neuen CD waren, erstaunt mich ungemein, da die Band erstmalig in Deutschland tourt!</p>
<p>Darüber hinaus bildeten sich wirklich lange Schlagen am Merchandise-Stand der Band, so dass einmal mehr klar wurde, dass das Internet ganz sicher nicht dazu beiträgt, dass es der Musik Industrie schlecht geht, sondern ausschließlich die verantwortlichen Manager in den letzten Jahren mehr falsch als richtig gemacht haben.</p>
<p>Mit einem vernünftigen Vermarktungskonzept braucht keine Band der Welt Angst vor der Zukunft haben. Angst müssen nur die Label Manager haben, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen können oder wollen!</p>
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		<title>Web 2.0 – Welch ein Katzenjammer im Musikbereich!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 18:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Intro Wie sah die Welt vor 10 Jahren aus. Sie war in der Musik-Branche noch in Ordnung. Die CD-Verkäufe waren zwar nicht mehr so üppig, aber um das Überleben brauchte sich niemand zu sorgen. Ich war damals als Musik-Journalist mit einem eigenen Magazin am Start und wunderte mich bereits damals über banale Dinge wie z.B., [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Intro<br />
Wie sah die Welt vor 10 Jahren aus.  Sie war in der Musik-Branche noch in Ordnung. Die CD-Verkäufe waren zwar nicht mehr so üppig, aber um das Überleben brauchte sich niemand zu sorgen.<br />
Ich war damals als Musik-Journalist mit einem eigenen Magazin am Start und wunderte mich bereits damals über banale Dinge wie z.B., dass die Promotion-Kommunikation sich nur ganz schwer auf e-Mails statt der üblichen Fax faxe umstellen wollte.<br />
Gerade, wenn es darum ging, Promotion-CDs anzufordern, hieß es stets, „nee, da brauchen wir etwas ordentliches auf Papier!“. Im Vergleich zur verschlafenen Download-Problematik sicher nur ein Bruchteil der Gesamtproblematik, aber gerade an dem Beispiel ist es sehr schön plakativ darzustellen, dass nicht nur falsche Visionen verfolgt wurden, sondern dass auch vor allem im Detail schlecht bis gar nicht gearbeitet wurde.<br />
Heute ist von neuen Visionen nichts mehr zu sehen, vielmehr ist man auf Schadensbegrenzung aus. Dabei verpasst man seit 1 bis 2 Jahren wieder einen Trend, der eigentlich nicht zu verpassen ist.<span id="more-226"></span></p>
<p>Center<br />
Gerade bei einem hochemotionalen Produkt wie Musik ist das Thema Web 2.0 die ideale Basis, um nicht mehr in Tonträgern zu denken, sondern in Zielgruppen.<br />
Hier ein Beispiel, welches den ganzen Katzenjammer sichtbar macht. Nehmen wir die norwegische Girl-Band „Katzenjammer“. Ich weiß, ein grandioses Wortgespiel!!! Ihre neuartige Musik mit Einflüssen aus Polka, 20er Jahre Kirmesmusik und Pop, wurde mir auf dem diesjährigen Roskilde Festival von meinem guten Kollegen Dietmar „Sir Didimus“ Otto (nicht verwandt oder verschwägert) auf altbekannte Weise vorgestellt. „Du, ich habe von einem Norweger gehört, dass man Katzenjammer unbedingt gesehen haben muss!“ Hier der Link, der belegt, dass man Katzenjammer wirklich in Augenschein genommen haben sollte: <a title="Pics" href="http://www.festivalpix.de/thumbnails.php?album=1752">Pics</a><br />
Diese Art der Mund-zu-Mund Propaganda macht seit fast 40 Jahren (seit Woodstock) Megastars, genauso wie das „zufällige Kennenlernen“ von Bands auf Festivals, die auf Bühnen spielen, die einfach „auf dem Weg liegen.<br />
So weit so gut. In ferner Vergangenheit war es dann so, dass man Dank fehlendem Internet keine Chance auf weitere Infos geschweige denn auf Tonträger der neu kennen gelernten Bands hatte.<br />
Als Beleg gilt die völlig unbekannte Doom-Metal-Band Saturnus aus Dänemark, für deren Tonträger ich seinerzeit Mitte der 90er extra nach Dänemark gefahren bin, um sie dort für einen astronomischen Preis zu erstehen, nachdem ich sie ebenfalls auf dem Roskilde Festival gesehen habe. Neben einem investierten Lebenstag und geschätzten 250 Mark für 3 CD inkl. Reisekosten (Fähre, Kraftstoff, Verpflegung), konnte ich die CDs mein Eigen nennen. Dass der emotionale Faktor des CD-Eigentums ein Vielfaches seines realen Wertes ausmachte, brauche ich sicher nicht betonen.<br />
Und heute? In einer Zeit in der illegale Downloads die Welt bestimmen, liegt die Musik-Branche am Boden! Welch ein Katzenjammer.<br />
Aber warum, frage ich mich bei den Möglichkeiten. Nach meiner Heimkehr vom diesjährigen Roskilde Festival führte mich mein erster Weg auf die www.myspace.com<br />
-Seite der Band: <a href="http://www.myspace.com/katzenjammerne">http://www.myspace.com/katzenjammerne</a> und was konnte ich direkt hören? – sämtliche aktuelle Songs der Band. Zwar als gekürzte Snippet-Versionen, aber mein Akut-Bedarf wurde postwendend gedeckt. Zudem konnte ich mir die <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.channel&amp;friendID=87405758&amp;n=87405758">Videos</a> der Band anschauen oder die <a href="http://viewmorepics.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewAlbums&amp;friendID=87405758">Bilder</a> der schönen Skandinavierinnen bewundern.<br />
Soweit so, so gut. Als kaufwilliger Kunde will ich aber mehr und bewege mich zum e-Commerce Primus Amazon und finde natürlich auf Anhieb die CD, mit 13,99 nicht garade im Angebot, aber ein gefühlt fairer Preis. Offizieller VÖ ist allerdings erst der 21.8.09. Mist, als CD-Sammler muss ich wohl doch ganz schön lange warten in dieser kurzlebigen Welt. Nächster Schritt, ab zu iTunes. Und siehe da, hier ist „le pop“, so heißt das aktuelle Debut-Album von Katzenjammer, sofort download bereit.<br />
Trotzdem warte ich, bis der 21.8. näher rückt und bestelle die CD dann doch als „Hardcopy“ bei Amazon. Leider signalisiert Amazon mir, dass die CD nicht mehr verfügbar ist (?!) und ich lade die CD voller Vorfreude dann doch bei iTunes runter. Nach gefühlten 90 sek ist zumindest der virtuelle Part des Albums in meinen Besitz übergegangen. Ich bin zufrieden! Amazon schickt mir am 24.8. dann aber doch unaufgefordert die nicht mehr verfügbare CD (nochmals ?!). Als Sammler denke ich aber nicht darüber nach, dass ich zu den 8.99 für iTunes die Kosten der Amazon-CD auf der Uhr habe. In bin schließlich wirklich zufrieden und im Vergleich zu Saturnus wirklich günstig davon gekommen.</p>
<p>Schlauer Schluss<br />
Als Musik-Konsument gehöre ich sicher in die Kategorie Junkie und bin nicht mit den Maßstäben des potentiellen Durchschnittskunden zu bewerten. Allerdings lassen sich mittels solcher Extreme eindeutige Ableitungen schaffen.<br />
Warum gelingt es der Musikbranche nicht, ihr Produkt nicht mehr als Tonträger zu sehen, sondern als ganzheitliches Entertainment-Produkt. Megastars wie Madonna, die statt eines Labels mittlerweile einen Konzertveranstalter als direkten Partner hat oder auch Rammstein, die stets mehr als Musik gemacht haben, sondern eher eine Art Musical-Performance auf die Bühne bringen, haben es bereits verstanden. Trotzdem zieht der Hauptteil der Branche nicht mit. Es werden zwar hier und da die Fans mit in die Homepages der Künstler eingebunden (gähn), dass das aber übergreifend mit einer zentralen Strategie gesteuert wird, ist absolut die Ausnahme. Bereits 1925 wurde über das Spielen neuer Songs über das damals moderne Medium Radio folgendes berichtet: „The public will not buy songs that it can hear almost at will by a brief manipulation of the radio dials (by Record Label Executiveon FM Radio).<br />
Knappe 100 Jahre später und um die Erfahrung, dass diese These nicht eingetreten ist, machen die Musik-Verantwortlichen noch immer den Fehler, statt aktiv die Musik-Fans als Zielgruppe zu integrieren, lieber passiv über illegale Downloads zu klagen. Welch ein Katzenjammer, dass die großartigen Möglichkeiten des Web 2.0 nicht genutzt werden, wobei ich noch nicht einmal welche außer MySpace genannt habe. Und das, obwohl man im Musikbereich nichts mehr zu verlieren hat.<br />
Ziel muss es sein, ein Musik-Produkt zu kreieren, welches den Fan vollumfänglich zufriedenstellt. Nicht nur mit einem Tonträger als Produkt, sondern mit Entertainment als Basis. Dann werden auch weiterhin Umsätze und Erträge mit dem Produkt Musik realisierbar sein. Über die MySpace Seite von Katzenjammer wurde ich soeben informiert, dass ich am 25.9. zum Reeperbahn  Festival gehen muss, dort ist dann der bereits o.g. Katzenjammer zu beklagen.</p>
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		<title>Der Versandhausberater: Rock N Shop: loyale Zielgruppe</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 14:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Felmy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zunächst stellte Geschäftführer René Otto das Konzept und die Besonderheiten der Rock N Shop GbR vor: Der Versender von Fanartikeln und Veranstaltungstickets aus dem Bereich Rock und Heavy Metal fällt vor allem durch seine loyale Zielgruppe auf &#8211; Retouren und Zahlungsausfälle kommen so gut wie nie vor.Der Shop habe sich aus dem redaktionellen, nicht-kommerziellen Fanportal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst stellte Geschäftführer René Otto das Konzept und die Besonderheiten der Rock N Shop GbR vor: Der Versender von Fanartikeln und Veranstaltungstickets aus dem Bereich Rock und Heavy Metal fällt vor allem durch seine loyale Zielgruppe auf &#8211; Retouren und Zahlungsausfälle kommen so gut wie nie vor.<span id="more-665"></span>Der Shop habe sich aus dem redaktionellen, nicht-kommerziellen Fanportal &#8220;Bright Eyes&#8221; entwickelt, berichtete Otto. Im Gegensatz zu den meisten Onlinehändlern biete er deshalb keine redaktionellen Inhalte am Point of Sale an, sondern stattdessen eine Kaufmöglichkeit am Ort des redaktionellen Inhaltes. So gebe es etwa bei den CD-Kritiken im Forum eine direkte Kaufmöglichkeit. Nach Ottos Einschätzung habe Rock N Shop damit nicht nur auf eine bestehende Communitiy zurückgreifen können, sondern sei sogar ein glaubwürdiger Teil von ihr geworden und genieße bei den Kunden einen erheblichen Vertrauensvorschuss.</p>
<p>Quelle: Der Versandhausberater &#8211; Nr. 45 vom 09. November 2007, Seite 2<a href="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2011/01/Der-Versandhausberater-Nr.-45-vom-09.-November-2007-Seite-2.pdf"></a></p>
<p>Download: <a href="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2011/01/Der-Versandhausberater-Nr.-45-vom-09.-November-2007-Seite-2.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-471" title="PDF" src="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2010/11/PDF.png" alt="" width="38" height="38" /></a></p>
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