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Stolpern Markenprofis wirklich ins Mitmach Web2.0 Netz?

Dienstag, 08.12.2009

So titelt spiegel-online.de heute. Mit Beispielen mehrerer großer Marken, wie Microsoft, Procter & Gamble, Sixt, oder auch zentral Bosch verweist man in dem Bericht auf die Unzulänglichkeiten der großen Konzerne, was die Erschließung von Web2.0 Potentialen angeht. Flankiert wird diese Aussage mit der These, dass zu wenig Geld hierfür in die Hand genommen wird.

Grundsätzlich kann man dem Bericht sicher wohlwollend zustimmen, dass nicht alles glatt läuft, allerdings geht dieser Bericht absolut nicht in die Tiefe und weist wieder einmal eindeutig auf darauf hin, dass Journalisten nur allzu gern den Zeigefinger erheben und Missstände anprangern. Dieses Phänomen ist ja an sich nicht wirklich neu, nur ich habe das Gefühl, dass bei zunehmender Entwicklungsgeschwindigkeit in diesem Fall in der Wirtschaft, das Frustpotential der Journalisten exponentiell „mitwächst“ und es eher dem eigenen Ego dient als wirklich journalistischen Benefit zu generieren. (weiterlesen…)

Web 2.0 – Welch ein Katzenjammer im Musikbereich!

Dienstag, 25.08.2009

Intro
Wie sah die Welt vor 10 Jahren aus. Sie war in der Musik-Branche noch in Ordnung. Die CD-Verkäufe waren zwar nicht mehr so üppig, aber um das Überleben brauchte sich niemand zu sorgen.
Ich war damals als Musik-Journalist mit einem eigenen Magazin am Start und wunderte mich bereits damals über banale Dinge wie z.B., dass die Promotion-Kommunikation sich nur ganz schwer auf e-Mails statt der üblichen Fax faxe umstellen wollte.
Gerade, wenn es darum ging, Promotion-CDs anzufordern, hieß es stets, „nee, da brauchen wir etwas ordentliches auf Papier!“. Im Vergleich zur verschlafenen Download-Problematik sicher nur ein Bruchteil der Gesamtproblematik, aber gerade an dem Beispiel ist es sehr schön plakativ darzustellen, dass nicht nur falsche Visionen verfolgt wurden, sondern dass auch vor allem im Detail schlecht bis gar nicht gearbeitet wurde.
Heute ist von neuen Visionen nichts mehr zu sehen, vielmehr ist man auf Schadensbegrenzung aus. Dabei verpasst man seit 1 bis 2 Jahren wieder einen Trend, der eigentlich nicht zu verpassen ist. (weiterlesen…)