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		<title>In Hamburg wird getalkt, in Weiden wird versammelt – gelungene Veranstaltungen aus der Versandhandels-Branche, die einen starken Zusammenhalt in der Branche zeigen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 06:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Termine außerhalb des Tagesgeschäfts und des eigenen Büros sind ja ein positiver Faktor, der das Geschäftsleben eindeutig bereichert und zu dem macht, was es eigentlich  sein soll -  ein spannendes fortlaufendes Abenteuer, stets mit kalkuliertem Risiko aber im mit Blick nach vorn und mit Spaß an der Sache. Das Risiko der Teilnahme an Branchenveranstaltung kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Termine außerhalb des Tagesgeschäfts und des eigenen Büros sind ja ein positiver Faktor, der das Geschäftsleben eindeutig bereichert und zu dem macht, was es eigentlich  sein soll -  ein spannendes fortlaufendes Abenteuer, stets mit kalkuliertem Risiko aber im mit Blick nach vorn und mit Spaß an der Sache. Das Risiko der Teilnahme an Branchenveranstaltung kann aber auch bedeuten, dass man einfach Lebenszeit verschwendet, die Tagesarbeit liegenbleibt und man letztendlich frustriert am Folgetag gefühlte Mehrarbeit zu leisten hat.<span id="more-323"></span> In den vergangenen Jahren habe ich mehr als genug dieser Events erleben „dürfen“. Das Jahr 2010 scheint aber eine positive Ausnahme zu bleiben. Bereits die Ecom 2010 Ende April in Berlin  konnte mit einem wirklich hohen Nutzwert, was Fachwissens-Vermittlung und Networking angeht, glänzen. Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) ist mit dieser Veranstaltung thematisch wie auch operativ genau auf dem richtigen Weg, eine neue Leitveranstaltung für den E-Commerce zu etablieren. Die Mischung aus etablierten Rednern, wie Nils Müller , Founder Trend One, die für die Ecom „gecastet“ wurden  und Dienstleister-Vorträgen wie Artegic – Lead Generierung aus dem Social Media, machten die Veranstaltung zu einem hochwertigen Event.</p>
<p>Am 16.6 fand in Hamburg der erste Hermes Talk statt – eine Kundenveranstaltung des größten postunabhängigen Paketdienstleisters in Europa. Ganz klar, hier ging es um Kundenbindung bzw. Gewinnung neuer Kunden. Sicher nichts Neues, aber die Art und Weise wie dieses betrieben wurde, stellt schon ein gewisses Umdenken dar, wie Kunden-Dienstleister-Verhältnisse der Zukunft aussehen werden. Die stumpfe Selbstdarstellung hat ausgedient, einem Kunden vermittelt man nichts mehr über die „einfachste Form der  Werbung- das sind wir und was wir machen ist toll,“, sondern über eine Art Kooperative. „Was wir (Dienstleister &amp; Kunde) gemeinsam erarbeiten, schafft Synergien und die nutzen uns beiden!“ – lautet das neue General-Motto. Und wirklich, diese Form des gemeinsamen Marktbearbeitens zieht! Auf dem Hermes Talk Event wurden z.B. wissenschaftliche Beiträge von der GfK „Entwicklungstendenzen auf Basis breit erhobener Umfrage-Ergebnisse zur Branche“ bzw. „Futuretrends“ ermittelt durch das Trendbüro von Prof. Wippermann und Vorträge aus dem Hause Hermes zum Thema „Sinn und Zweck der Einführung eines Umweltsiegels“ durch Dr. Philipp Nölling, kaufm. Geschäftsführer von Hermes und „Tipps und Tricks zur Retouren-Abwicklung durch Dieter Urbanke, Geschäftsführer Hermes Fullfillment  präsentiert. Anders als auf partiell durch Werbeeinnahmen finanzierte Kongresse fielen die Unternehmens-Vorträge qualitativ keineswegs ab, sondern waren absolut auf einem Level mit den Vorträgen der wissenschaftlichen Redner.</p>
<p>Und nur das kann die Zukunft sein. Wenn die Werbung der 80er Jahre symbolisiert durch die Palmolive-Commercials wie folgt aussah: „Tilly, ich habe so raue Hände vom Spülen!“ – „Dann nehmen Sie doch einfach Palmolive – sie baden gerade ihre Hände drin. Es pflegt die Hände schon beim Spülen.“  -und noch ernsthaft vom stupiden Kunden ausgegangen ist, kann im Jahr 2010 nur noch vom aufgeklärten Kunden ausgegangen werden, unabhängig ob B2C oder B2B, der sich nichts mehr „inhaltlich Neutrales“ andrehen lässt.</p>
<p>Wollen wir hoffen, dass nicht nur Hermes diese Entwicklung verstanden hat, sondern dass auch anderen Veranstaltungen auf diesem Niveau folgen.</p>
<p>Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels hat als Ausrichter der diesjährigen Ecom ja schon Maßstäbe in der Branche gesetzt. Nachdem zum 1.10.2009 mit Christoph Wenk-Fischer ein neuer designierter Hauptgeschäftsführer zum BVH gekommen ist, der zunächst als stellv. HGf positioniert wurde, um in einer Doppelspitze mit Dr. Thomas Steinmark übergangsweise bis zu dessen Eintritt in den Ruhestand gemeinsam zu agieren, stand auf der diesjährigen Hauptversammlung des BVH die Übergabe des Staffelstabes von Dr. Steinmark an Herrn Wenk-Fischer an. Neben einem offiziellen Teil in dem die Entlastung dun Neuwahlen des Vorstandes anstanden, wurde in einem öffentlichen Teil „Ball paradox“ im Vergleich zum Hermes Talk gespielt. In diesem Fall luden die Kunden, vertreten durch den BVH seine Dienstleister, die im Verband als preferred Business-Partner agieren, zu zwei spannenden Vorträgen ein – es gaben avarto Infoscore und Trend One zukunftsweisende Prognosen, belegt durch aktuelle Beispiele, ab. &#8211; ebenfalls komplett „werbefrei“.</p>
<p>Auf der anschließenden Abendveranstaltung wurden dann gemeinsam gefeiert – zu einen wurden sowohl Herr Dr. Steinmark als Hauptgeschäftsführer als auch Rolf Schäfer als Präsident verabschiedet, als auch die neue Führung Thomas Lipke als Präsident und Christoph Wenk-Fischer als Hauptgeschäftsführer in den Reihen begrüßt. Wieder zusammen mit den preferred Business-Partnern.</p>
<p>An diesem Beispiel zeigt sich ebenfalls plakativ ein Wertewandel bzgl. der Zusammenarbeit einer Branche – gemeinsam sind wir stark.</p>
<p>Wenn die Branche, die getrieben durch die Erfolgs-Welle im E-Commerce ja rosigen Zeiten entgegen geht, weiterhin auf ein starkes, ehrliches Miteinander setzt, können andere Branchen, wie der durch einen ruinösen Preiswettbewerb getriebene stationäre Einzelhandel nur neidisch auf diese kleine aber umso erfolgreichere Branche schauen!</p>
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		<title>Wie sich die Versandhandels-Branche gemeinsam entwickelt und der Krise trotzt &#8211; am Beispiel der Ecom 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 20:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wird nicht immer über Krise und schlechte Rahmenbedingungen gesprochen! Ich glaube, dass das globale Probleme allzu gern als Alibi für eigene, weit kleinere aber hausgemachte Probleme verwendet werden. Erst wenn eine Branche an einem Strang zieht und sich gemeinsam entwickelt, steuert sie in eine erfolgreiche Zukunft. Wie ich zu der These komme, möchte ich anhand von negativen Beispielen aus der Automobil- und Einzelhandels-Branche auf der einen Seite zeigen und auf der anderen anhand der Ecom 2010 im positiven belegen.</p>
<p>Intro</p>
<p>Hierzu möchte ich kurz mit den beiden omnipräsenten Beispielen der letzten Monate starten . Die Zeiten für den Handel sind allgemein schlecht, die Automobil-Branche musste über stattliche Abwrackprämien gestützt werden, Karstadt werden nicht nur die Steuern erlassen und, und, und.<span id="more-317"></span></p>
<p>Wenn ich sehe, wo die Basis für solche Entwicklungen und den entsprechenden Maßnahmen liegt, kann ich nur den Kopf schütteln. Wenn der Automobil-Markt sich selbstverschuldet komplett überhitzt, weil jedes zweite Jahr ein Nachfolgemodell gebracht werden muss, um nicht ins Hintertreffen zu gelangen. Während früher die Produktlebenszyklen für ein KFZ bei mehr als 5 Jahren lagen, liegt es doch auf der Hand, dass diese Zunahme der Umlaufgeschwindigkeit nicht gesund sein kann. Allein die zusätzlichen F&amp;E Kosten in der Branche für die Steigerung der Umlaufgeschwindigkeit oder die entsprechenden Kosten für das intensivere Marketing müssen sich in den Preisen der KFZs wiederfinden. Wenn die Gehälter der Zielgruppe aber nicht im gleichen Maße steigen, kommt dass wirtschaftliche Gleichgewicht in diesem Mikrokosmos entsprechend schnell aus dem Gleichgewicht. Dass dann die Kettenreaktion den Weg in die Abwertsspirale ebnet, wird auch jedem „nicht-Kaufmann“ schnell klar. Punkt aus.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel aus dem Umfeld unserer Versandhandelsbranche bietet ja nicht erst seit Monaten, sondern seit Jahren Arcandor aka Karstadt, aka Primondo, aka Quelle.<br />
Wenn man auch hier das Problem auf die Meta-Ebene hebt, liegt das Arcandor Problem weit länger zurück als die ersten sichtbaren Probleme am Ende der 90er Jahre. In dem Konzern hat man schlicht und einfach, die Gründe seien dahingestellt, verpennt, den Konsum- und Wertewandel in der Gesellschaft in der eigenen Konzernstrategie zu berücksichtigen. Während in den 70er und 80er Jahren Werbe-Spots mit Tlli von Palmolive noch mit „sie baden gerade ihre Hände drin“ überzeugten (!!!) und Warenhäuser ihren USP damit begründeten, dass Waschmaschinen, Socken und Schokolade unter einem Dach zu haben waren, kann man seit Mitte der 90er damit sicher keinen Blumentopf mehr gewinnen.<br />
Mit Verlaub,  wenn ich in 2010 in eine Karstadt-Filiale gehe und dort die Verkäuferinnen als Indikator betrachte, muss ich einfach sagen, dort ist die Zeit nicht nur optisch stehen geblieben. Es ist überhaupt nicht böse gemeint, jeder soll nach seinen Maßstäben glücklich (auch optisch) sein, aber wenn ich mich erfolgreich bewegen will, muss ich mich stets weiterentwickeln. Sowohl in Sachen Motivation als auch im Bereich der Kompetenz sehe ich dieses, aufgehangen am Beispiel und symbolisiert an der Optik der Mitarbeiter von Karstadt einfach nicht. Es wäre viel zu einfach die Schuld bei den Mitarbeitern zu suchen, ich sehe das vielmehr im Bereich des Managements, welches es seit mehr als 20 Jahren nicht verstanden hat eindeutige Visionen zu formulieren und die entsprechenden Strategien abzuleiten. Wären diese Visionen vorhanden gewesen, hätte der Konzern eine stetige Erneuerung erfahren und zwar in allen entscheidenen Unternehmensbereichen – vom „platten“ aber umso augenscheinlicheren Beispiel des Personals bis hin zu Sortimenten, die die richtige Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt begeistert hätten.</p>
<p>Erste Schritte wie die Premium-Häuser in Hamburg, Berlin und München zeigen doch, wie es grundsätzlich geht, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis (noch) nicht stimmt, steht auf einem anderen Blatt Papier.</p>
<p>Diese beiden Beispiele zeigen eindeutig, dass Probleme einer Branche stets mit dem Innovationswillen nicht nur eines Branchenleaders, sondern der gesamten Branche verknüpft sind. Dass es anders geht, zeigt der Versandhandel:</p>
<p>Zentrum</p>
<p>Nun aber nach dem umfassenden Intro-Block zum positiven Kern dieses Blog-Post. Der Versandhandel hat ein ähnliches Phänomen zu bewältigen  -  Universal-Versand ist schon lange tot und das daraus resultierende Sammelbesteller-Verhalten (die externen Mitarbeiterinnen) hat sich schon lange zu einem Empfehlung-Marketing gewandelt, zumindest bei den modernen, erfolgreichen Unternehmen.</p>
<p>Sprich „Veränderung aka Innovation“ ist angesagt – das leichte Streben, jeweils der erste sein zu wollen bzw. zu müssen, liegt natürlich für jeden Marktteilnehmer auf der Hand.<br />
Aber wenn ich mir die gesamte Branche anschaue, ist eines ganz klar ersichtlich – global betrachtet ziehen alle Branchen-Teilnehmer an einem Strang. Es wird sich ausgetauscht, es werden Kooperationen geschmiedet und alles mit einem übergeordneten Ziel  &#8211; gemeinsam erfolgreich zu sein. Und erfolgreich zu sein, bedeutet zufriedene Kunden.</p>
<p>Beipsielhaft möchte ich das an der Ecom 2010 festmachen. Während es seit über 10 Jahren den etablierten Versandhandelkongress in Wiesbaden gibt, haben der Bundesverband des Deutschen Versandhandel und der Versandhausberater – das Branchenorgan, vor geraumer Zeit, ähnlich wie ein Großteil der Versender selbst, erkannt, dass die Zukunft des Versandhandels eindeutig im Online-Bereich liegt. Nicht erst seit letztem Jahr, als das Internet mit 53% erstmals der dominierende Bestellweg war – von einem Vertriebsweg möchte ich noch nicht sprechen, dafür leisten Kataloge noch einen zu großen Anteil an den Online-Bestellungen als Impulsgeber, wird konsequent daran gearbeitet, dass ein reger Austausch zu Fachthemen im Bereich Online stattfindet. Ganz sicher bildet die zweitägige Ecom in Berlin einen der Höhepunkte in dem Gesamtkonstrukt.</p>
<p>Die Branchen-Veranstaltung bildet einen Dreiklang ab: Wissen vermitteln – Vorträge von Versendern,  Lösungen anbieten – namhafte Dienstleister der Branche stellen auf der Begleitmesse aus und  als wichtigster Punkt: untereinander Austauschen – alle Beteiligten nicht nur Versender zu Versender, sondern auch Dienstleister zu Versender diskutieren offen über relevante Online-Themen.<br />
So wird eine gemeinsame Basis geschaffen, die enorm wichtig ist, um vertrauensvoll in eine gemeinsame Branchen-Zukunft aufzubrechen.</p>
<p>Wenn man sich als Beispiel den Vortrag von Stefan von Lieven von artegic nimmt – ein sogenannter Aussteller-Vortrag (heißt i.d.R. nichts Gutes, weil diese Vorträge meist völlig verplant als Werbe-Trailer missbraucht werden und dem Kongressteilnehmer keinen Mehrwert bietet), sieht man ganz deutlich, wie hervorragend Wissen von einem spezialisierten Dienstleister vermittelt wird, der mit seinem Beitrag Versender über reine Fakten neue Entwicklungspotentiale aufzeigt. In diesem speziellen Fall wurde über die Lead-Generierung in Sozialen Netzwerken referiert – ein Thema, was im Bereich der Veränderung des Medienverhaltens zukünftig von enormer Wichtigkeit ist.</p>
<p>Über die Dialoge zwischen Versender-Kollegen erübrigt sich eigentlich etwas zu berichten, weil der Nutzen dieses Austausches so klar ersichtlich wie nur was ist.</p>
<p>Auf dieser Ebene treffen sich stets geballte Kompetenzen zu einem Thema. Selbst unter Kollegen, die im direkten Wettbewerb stehen, findet dieser Austausch auf einem Level des offenen Miteinanders statt. Selbstverständlich bleiben schützenswerte Interna „unangesprochen“, aber  globale Themen, wer bereits welche Future-Trends getestet hat, werden nicht nur auf der Bühne, sondern auch im 4 Augen Gespräch zielorientiert erörtert.<br />
Wenn Google zusammen mit Otto über die Chancen des m-Commerce in den nächsten 5 Jahren spricht und Trendstudien an die Wand geworfen werden, die ganz klar aussagen, dass die Trends zu einem viel größeren Wachstum hinführen als das e-commerce in seinen Anfangstagen leisten konnte, werden alle anwesenden Fachkräfte im Saal in ein Boot geholt – at first auf den gleichen Wissensstand und zweitens in ein zielgerichtetes Interesse, sich auf einen ähnlichen Weg zu machen. Otto gibt also nicht nur Infos an den „Wettbewerb“, sondern schafft eine gemeinsame Basis, die zu einer gemeinsamen Entwicklung führt.</p>
<p>Das Selbstbewusstsein bzgl. der eigenen Leistungsfähigkeit in Verbindung mit dem Erfahrungsvorsprung des Vortragenden bildet die Grundlage für die offene Bereitschaft Informationen und Wissen zu teilen. In anderen Branchen scheint mir diese Philosophie gänzlich unbekannt zu sein.</p>
<p>Fazit</p>
<p>Wie gesagt, Branchen in denen sich starke Marktteilnehmer untereinander zielgerichtet oder gänzlich unbeabsichtigt, wie in dem Beispiel der Automobilbranche, zerstören oder einzelne Marktteilnehmer einer Branche, nehmen wir ruhig Quelle als nicht teilnehmender Partner des Austausches im Versandhandel, zeigen eindeutig wie nötig eine starke, vertrauensvolle Branche ist.<br />
Man kann also nicht genug herausstellen, wie wichtig und notwendig ein gutes Miteinander ist. Das ein faires Miteinander die Basis für diese gemeinsame Entwicklung ist, braucht nicht im Detail erörtert werden. „Geben und Nehmen“ als Grundausrichtung reicht, Offenheit schafft das Vertrauen – die Zukunft einer Branche scheint gesichtert -  aber nur wenn die Entwicklung stetig und nachhaltig vorangetrieben wird.</p>
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		<title>Stolpern Markenprofis wirklich ins Mitmach Web2.0 Netz?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 09:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So titelt spiegel-online.de heute. Mit Beispielen mehrerer großer Marken, wie Microsoft, Procter &#38; Gamble, Sixt, oder auch zentral Bosch verweist man in dem Bericht auf die Unzulänglichkeiten der großen Konzerne, was die Erschließung von Web2.0 Potentialen angeht. Flankiert wird diese Aussage mit der These, dass zu wenig Geld hierfür in die Hand genommen wird.
Grundsätzlich kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So titelt <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,665040,00.html">spiegel-online.de</a> heute. Mit Beispielen mehrerer großer Marken, wie Microsoft, Procter &amp; Gamble, Sixt, oder auch zentral Bosch verweist man in dem Bericht auf die Unzulänglichkeiten der großen Konzerne, was die Erschließung von Web2.0 Potentialen angeht. Flankiert wird diese Aussage mit der These, dass zu wenig Geld hierfür in die Hand genommen wird.</p>
<p>Grundsätzlich kann man dem Bericht sicher wohlwollend zustimmen, dass nicht alles glatt läuft, allerdings geht dieser Bericht absolut nicht in die Tiefe und weist wieder einmal eindeutig auf darauf hin, dass Journalisten nur allzu gern den Zeigefinger erheben und Missstände anprangern. Dieses Phänomen ist ja an sich nicht wirklich neu, nur ich habe das Gefühl, dass bei zunehmender Entwicklungsgeschwindigkeit in diesem Fall in der Wirtschaft, das Frustpotential der Journalisten exponentiell „mitwächst“ und es eher dem eigenen Ego dient als wirklich journalistischen Benefit zu generieren.<span id="more-263"></span></p>
<p>Ich frage mich warum nicht auf die positiven Beispiele wie <a href="http://www.frostablog.de/blog/">Frosta</a>, die seit Jahren im Bereich Corporate Social Media Erfolge feiern verwiesen wird, um eine motivierende Grundeinstellung zu fördern.</p>
<p>Gerade Frosta hat gezeigt, dass sich erste Schritte, die sicher nicht koordinierter waren, als das was jetzt die o.g. Unternehmen heute zeigen, durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung einen messbaren Unternehmens-Erfolg bedeuten können. Wer heute an Frosta denkt, hat ein modernes Unternehmen im Kopf,  das absolut transparent agiert, weil es viele Infos aus dem Unternehmen und zu den Produkten über seinen Corporate Blog verbreitet. Kategorien wie „Unwichtiges“ zeigen zudem einen gewissen charmanten Humor! Entsprechend wird auch die von vielen Politikern geforderte „Gesundheits-Ampel“, die Frosta zum Start nur auf 3 von über 40 Produkten hatte, als transparent, sprich allumfassend wahrgenommen. Frosta hat dieses „allumfassend auf allen Produkten“ zu keinem Zeitpunkt kommuniziert, aber die öffentliche Meinung war, dass Frosta diese Ampel im Gegensatz zum übermächtigen Wettbewerber Iglo auf seinen Produkten drauf hatte. Das Image von Frosta entwickelt sich Dank der Web2.0 Aktivitäten von einem kleinen Nischenanbieter im TK-Bereich zu einem Innovationsführer für gesunde Tiefkühlprodukte. Und das Spannende daran ist die Tatsache, dass die „Gesundheits-Ampel über klassische Kanäle gestreut wurde. Meiner Meinung nach ist dieses ein Musterbeispiel für eine perfekte Verknüpfung von bewährten und modernen Werbewegen.</p>
<p>Dass gerade auch die jungen kleinen Unternehmen im Web 2.0 ihre Chance gefunden haben und ihre Unternehmens-Erfolge gar darauf begründen, liegt eindeutig auf der Hand. Spiegel-online verzichtet leider gänzlich darauf, eine Flanke auf diese Marktteilnehmer zu schlagen,</p>
<p>In einem Unternehmen, wie z.B: <a href="http://www.mymuesli.com/blog/">mymüsli.de</a> hatte am Anfang gar keine Chance ein Produkt wie customized müsli anders auf dem Markt zu etablieren.  Der Faktor Geld war entscheidend. Statt Gelder in das Marketing zu investieren, wie es Seitenbacher Müsli getan hat (übrigens der Grund, warum mymüsli erst auf die Grüdungsidee gekommen ist, war die Radio-Werbung von Seitenbacher, die sicher im Penetrationsgrad unerreicht, aber auch umso nervenaufreibender ist), wurde in die eigene Men-Power investiert und man machte von Anfang das Marketing in Form von kosten-extensiven Web2.0 Aktivitäten inhouse.</p>
<p>Man hatte durch diese inhouse Lösung aber auch den Vorteil, die Unternehmens-Strukturen entsprechend auf moderne Web2.0 Belange auszurichten, wobei die Strukturen sich eher der Web2.0 Logik folgend in die Richtung selbstständig entwickelt haben.</p>
<p>Auch die Säfte des regionalen Anbieters Walther wären nie im Jaques Weindepot in Leipzig gelandet, wenn es nicht den <a href="http://www.saftblog.de/">Saftblog</a> gegeben hätte, der den Absatzmarkt des Unternehmens nationalisiert hat.</p>
<p>Wenn nun ein Unternehmen wie Bosch im Web2.0 Gas gibt, sollte man diesem Unternehmen und den entsprechenden Verantwortlichen auch die Zeit und die Kraft geben, ihr Web2.0 Erfahrungen zu sammeln. Gerade in den großen Konzernen herrscht auf Vorstandsebene die allseits bekannte Skepsis gegenüber allem Neuen. „Das haben wir schon immer so gemacht“ ist nicht nur bei der Entscheidungsfindung des örtlichen Schrebergartenvereins ein geflügeltes Wortspiel, sondern auch in den Chefetagen der Großunternehmen, auch wenn es hier galanter verpackt wird. Nicht zuletzt ist Quelle u.a. daran zu Grunde gegangen, dass man vor 10-15 Jahren im Gegensatz zur Otto Group innovative Online-Ansätze gänzlich abgewürgt hat. Wenn Otto im Jahre 1996 einen digitalen Katalog in Form einer CD auf den Markt gebracht hat, war es sicher nur eine F&amp;E Maßnahme, die nicht wirklich markttauglich war, aber sie hat beispielhaft die Grundlage dafür bereitet, die nötigen Erfahrungen im Online-Handel zu sammeln, die jetzt nicht nur das Überleben des Unternehmens sicher, sondern Otto zum Innovationsführer machen.</p>
<p>Um auf die Situation bei <a href="http://www.1-2-do.com/">Bosch</a> zurück zukommen. Wenn die öffentliche Meinung nun entsprechend negativ durch solch oberflächliche Presseberichte beeinflusst wird, entsteht automatisch ein höherer Druck für die Web2.0 Verantwortlichen mit dem Endeffekt, sich vor den Gesamtverantwortlichen rechtfertigen dürfen.</p>
<p>Ob das unbedingt der positiven Entwicklung im Web2.0 sowohl im Einzelfall als auch im globalen Zusammenhang als förderlich erweist, möchte ich bezweifeln.</p>
<p>Mich würde interessieren, ob der Verfasser schon selbstverantwortlich bloggt, facebookt oder twittert? Oder ob er auch Aussagen treffen kann wie eine Twitter-Facebook Integration die Suchmaschinen-Optimierung positiv beeinflusst.</p>
<p>Allen, die in der Web2.0 Verantwortung stehen, Good luck und weiter so! Ohne Web2.0 sind die Einbrüche in den klassischen Werbewegen nicht zu kompensieren.</p>
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		<item>
		<title>Twitter, Facebook &amp; Geld verdienen – das klappt!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 20:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Auf dem Versandhandelskongress 2009 waren speziell Twitter und Facebook in  vielen Vorträgen prominent vertreten. Viele Referenten rieten ihrem Auditorium schlichtweg – los anfangen! Dem möchte ich mich grundsätzlich anschließen. Dem wohlgemeinten Aktionismus möchte ich allerdings nicht folgen, vielmehr ist es auch in diesem „fast neuen“ Bereich angebracht, sich erst einmal zu überlegen, warum der gute, alte Sesamstraßen Slogan „wieso, weshalb, warum“ auch hier seine Gültigkeit hat.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Versandhandelskongress 2009 waren speziell <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a> in  vielen Vorträgen prominent vertreten. Viele Referenten rieten ihrem Auditorium schlichtweg – los anfangen! Dem möchte ich mich grundsätzlich anschließen. Dem wohlgemeinten Aktionismus möchte ich allerdings nicht folgen, vielmehr ist es auch in diesem „fast neuen“ Bereich angebracht, sich erst einmal zu überlegen, warum der gute, alte Sesamstraßen Slogan „wieso, weshalb, warum“ auch hier seine Gültigkeit hat.</p>
<p>Wieso twittern? „Weil alle es machen!“ – ist kaum der richtig Ansatz.</p>
<p>Weshalb ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook">Facebook-Profil</a>? „Weil Facebook extrem wächst!“ – damit macht Facebook noch lange keinen Sinn für jeden.</p>
<p>Warum nicht beides miteinander verknüpfen? Weil es Sinn macht! Aber dazu später.</p>
<p>Web2.0 und sein Arbeitsaufwand sollte stets im Vorweg mit den eigenen Zielen, monetär und nicht-monetär abgestimmt werden. Eine „erst die Arbeit und dann..“ Strategie hilft vielen nicht weiter.<span id="more-249"></span></p>
<p>Klar, Erfahrungen lassen sich schon sammeln und sie helfen, Budgets und Nachtschichten zu rechtfertigen, allerdings kann man sich den Zusatzaufwand auch sparen, wenn man klar seine Ziele umreißt und den eigenen Web2.0 Einsatz plant.</p>
<p>Fangen wir  mit Twitter an. Das heiter vor sich hin zwitschernde Micro-Blogging System hat in den letzten Monaten viele neue Sangeskünstler gewonnen. Nicht nur bei Privatleuten, sondern auch im Business-Bereich. Nehmen wir den Standard-Geltungsbedürftigen Privat-Twitter-User als Einstieg. Der Klassiker morgens „Ich brauch Kaffee!“ oder eben gerade „Ich will Pizza und zwar sofort!“ Ganz ehrlich und selbstkritisch -  wer braucht diese hirnlose Scheiße – um es einmal ganz deutlich zu schreiben, weder ein Mensch, noch das Internet selbst. Selbst „Hört auf, „Kaffee“ zu twittern ist Lebenszeitverschwendung!“ Analog Pizza pro oder contra – selbst bei Hunger.</p>
<p>Wenn ich also den Ansatz auf das Business übertrage, kommen sinnfreie Kommentare daher wie, „Gleich Meeting mit dem Marketing!“ oder „Reinemachfrau hat wieder einen sauberen Job gemacht“ heraus. Brüller, ich weiß!</p>
<p>Das bringt weder die Umsätze nach vorn, noch das Image des Unternehmens voran.</p>
<p>Okay,  nun weiß der geneigte Leser, wie es nicht geht. Viel spannender wird es ja, wenn man statt der o.s. Nörgeleien einen best practise case bringt, der das Gegenteil begelegt. Here we go:</p>
<p>Wenn ich eine zielgerichtete Kommunikation mit meinen Followern betreibe, die klar und unmissverständlich meiner Strategie folgt, kann ich twitter direkt zu Geld verdienen einsetzen! Glauben Sie nicht, doch klappt wirklich.</p>
<p>Ein Beispiel aus unserem eigenen Haus. Seit März dieses Jahres produzieren wir unsere eigene Street-Fashion unter dem Label RED LIGHT DC, raw &amp; authentic! Vertrieben wird diese u.a. über unseren Online Shop <a href="http://www.rocknshop.de/Red-Light-DC-Shirts:::1399.html">www.rocknshop.de</a>, der auch Marken wie Rock Am Ring, Wacken Open Air oder auch Merchandise des FC St Pauli anbietet.</p>
<p>Von Mode haben wir (noch) gar nicht so viel Ahnung und folgen seit dem Start dieses Projektes nur unserem logischen Menschenverstand: was unsere Zielgruppe mag, wissen wir, das ein richtiger Designer deutlich schönere Designs als wir selbst hinbekommt, ist klar. Beste Qualität ist die Grundvoraussetzung! Mit diesen drei Elementen und Twitter haben wir erst einmal losgelegt und zwar strategisch!</p>
<p>Von Anfang an haben wir zielgerichtet unsere Kunden über die Arbeit im Bereich <a href="http://www.redlightdc.com">Red Light DC</a> mittels <a href="http://www.twitter.com/redlightdc">Twitter</a> informiert. Schnell bekamen wir Hinweise aus der Zielgruppe. Hinweise, was wir besser nicht machen oder worauf wir uns konzentrieren sollten. Interessante Beiträge zu einzelnen Entwürfen waren stets gern gesehen, aber auch Hinweise wie: „Warum gibt’s schwarze Shirts!“ kamen uns schon echt skuril vor, schließlich ist unser Sortiment fast nur schwarz und unsere Zielgruppe tickt auch sehr dunkel! Wieso kommen unsere Kunden auf Farben wie rot, gelb oder olive? Gar „weiss“ wurde gefordert. In der Produktentwicklung konnten wir dieses frühzeitig berücksichtigen, so dass die erste Red Light DC Kollektion wahrhaftig bunt ausfiel, was wir nie für möglich gehalten hätten!!! Twitter sei dank, konnten wir Potentiale aufdecken, die uns sonst verborgen geblieben wären – und den Umsatz haben wir gern mitgenommen! Da wir die nützlichen Tipps unserer Kunden nicht nur in diesem Fall wirklich zu schätzen wissen, haben wir auch die Erst-Disposition der Shirts (!) von unseren Kunden machen lassen. User generated content ist das eine, aber das andere ist die direkte Mitbestimmung in der Farb- und Mengenauswahl. Da eine komplette Umfrage via Twitter sicher etwas aufwendig geworden wäre, haben wir unseren Newsletter eingesetzt. Da dieser regelmäßig interaktive Element enthält, war es nur die logische Fortführung, unsere Kunden mit relativ simplen Fragen die relativen Mengenverteilungen der Red Light DC Shirtfarben preisgeben zu lassen. Sprich, wir haben die immer noch dominante schwarze Farbe als Referenz verwendet und haben über Schulnoten abgefragt, welche Farben für die einzelnen Kunden in Frage kämen. Bei 10.000 ausgewählten Kunden hatten wir mit 20% Response nicht nur einen fantastischen Wert im Rücklauf, sondern auch ein mehr als repräsentatives Ergebnis in dieser Umfrage, was unsere interne Zielgruppe betrifft. Im Rückblick kann ich auch sagen, dass diese Disposition sich absolut mit dem anschließenden Kaufverhalten gedeckt hat.</p>
<p>Wie eingangs gesagt, es wurde nicht nur Umsatz gemacht, sondern auch wirklich Geld verdient!</p>
<p>Facebook hatte in diesem Projekt nur eine flankierende Bedeutung, da Facebook lediglich durch die Integration unserer Tweets auf unserem Facebook-Profil nur mittelbar zu den Ergebnissen beigetragen hat. Allerdings muss ich mir ja auch noch eine Success Story für die Zukunft übrig lassen. Der Blog muss ja weitergehen.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre/ Eure Kommentare – gern kontrovers!</p>
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		<title>Update Web 2.0 – Welch ein Katzenjammer im Musikbereich! Teil II</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 14:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 25.8.09 schrieb ich im trust in dialog grob über die Fehler in der Musik-Branche. Genau 4 Wochen später fand ein Katzenjammer-Konzert im Rahmen des Reeperbahn-Festivals im Hamburger Knust statt.
Neben der Tatsache, dass die vier Norwegerinnen eine Menge Spaß zu später Stunde verbreiteten, nicht nur bei mir, sondern auch bei ca. 400 anwesenden Gästen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.8.09 schrieb ich im trust in dialog grob über die Fehler in der Musik-Branche. Genau 4 Wochen später fand ein <a href="http://www.myspace.com/katzenjammerne">Katzenjammer</a>-Konzert im Rahmen des <a href="http://www.reeperbahnfestival.com/ ">Reeperbahn-Festivals</a> im Hamburger <a href="http://www.knusthamburg.de">Knust</a> statt.</p>
<p>Neben der Tatsache, dass die vier Norwegerinnen eine Menge Spaß zu später Stunde verbreiteten, nicht nur bei mir, sondern auch bei ca. 400 anwesenden Gästen und Daniel Haimerl, seines Zeichens Geschäftsführender Gesellschafter der renomierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_Resource_Planning">ERP-Software </a><a href="http://www.actindo.de">Actindo</a>, die von ca. 800 Online-Shop eingesetzt wird.</p>
<div id="attachment_245" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.festivalpix.de/thumbnails.php?album=1752"><img class="size-medium wp-image-245 " title="Katzenjammer, Roskilde Festival 2009" src="http://www.trustindialog.de/wp-content/uploads/2009/09/Roskilde_Katzenjammer_12-200x300.jpg" alt="Katzenjammer, Roskilde Festival 2009" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Katzenjammer, Roskilde Festival 2009</p></div>
<p>Im Prinzp wurde die Kontakt-Kette, die von Dietmar Otto auf mich übergegangen war auf Daniel Haimerl erweitert. Dass Daniel Haimerl um 2.38 Uhr noch in der gleich Nacht, iTunes bemühte, um die aktuelle CD <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=324632310&amp;s=143443">&#8220;Le Pop&#8221;</a> von Katzenjammer downzuloaden, ist sicher keine große Überraschung, aber dass ca. 20 % der Anwesenden per Handzeichen zu verstehen gaben, dass sie bereits im Besitz der neuen CD waren, erstaunt mich ungemein, da die Band erstmalig in Deutschland tourt!</p>
<p>Darüber hinaus bildeten sich wirklich lange Schlagen am Merchandise-Stand der Band, so dass einmal mehr klar wurde, dass das Internet ganz sicher nicht dazu beiträgt, dass es der Musik Industrie schlecht geht, sondern ausschließlich die verantwortlichen Manager in den letzten Jahren mehr falsch als richtig gemacht haben.</p>
<p>Mit einem vernünftigen Vermarktungskonzept braucht keine Band der Welt Angst vor der Zukunft haben. Angst müssen nur die Label Manager haben, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen können oder wollen!</p>
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		<title>Dezentrale Arbeitstrukturen in Zeiten des Webs &amp; Führung ohne Kontrolle</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 10:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Breitband-Zeitalter macht es möglich. Die feste Bindung an einen Arbeitsplatz scheint nicht mehr nötig. Räumlich gesehen ist dieses Phänomen sich nicht wegzudiskutieren. File-Sharing über Programme wie DROPBOX oder sichere VPN Verbindungen in das Firmennetz machen es möglich.
Selbst kleine Unternehmen wie wir es eines sind, können ihren Mitarbeitern räumliche Freiheiten gewähren, die es vor Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Breitband-Zeitalter macht es möglich. Die feste Bindung an einen Arbeitsplatz scheint nicht mehr nötig. Räumlich gesehen ist dieses Phänomen sich nicht wegzudiskutieren. File-Sharing über Programme wie DROPBOX oder sichere VPN Verbindungen in das Firmennetz machen es möglich.<br />
Selbst kleine Unternehmen wie wir es eines sind, können ihren Mitarbeitern räumliche Freiheiten gewähren, die es vor Jahren noch nicht geben konnte, da die entsprechende Infrastruktur einfach nicht gegeben war.</p>
<p>Aber wie sieht es mit den entsprechenden Social-Skills aus? Gehen wir erst einmal vom Grundbedürfnis eines Gehaltszahlenden aus, Leistung für das gezahlte Gehalt als Gegenleistung zu bekommen.<br />
Einen Buchhalter kann man einfach über die täglich abgearbeiteten 300 Rechnungen „tracken“, unterstützt durch Abweichungen von Durchschnitten, wie Fehlerquote oder Anzahl der durchschnittlich bearbeiteten Rechnungen.<span id="more-236"></span></p>
<p>Im IT-Bereich wird es schon schwieriger. Die System-Stabilität in einem Unternehmen aufzubauen, sicherzustellen oder zu erweitern als klassisches Beispiel einer IT-Kernaufgabe stellt einen Gehaltszahler schon vor die Problematik, dass die Lösung dieser Aufgabe sein Fachwissen deutlich übersteigt. Er kann noch nicht einmal die Aufgabe selbst definieren &#8211; „Ich will, dass das System störungsfrei läuft!“ ist sicher nicht die Projektumschreibung für die entsprechende Aufgabe der IT als Unternehmensbeitrag zum Erfolg.<br />
Bei einer selbstkritischen Betrachtung sieht der Gehaltszahler, wenn nicht gleich auf den ersten Blick, dann aber mit Sicherheit auf den zweiten, dass auch eine räumliche Bindung der IT-Mitarbeiter sicher keine  Garantie für die effiziente und effektive System-Stabilität ist. Die Zeit, die das Team an der Aufgabe arbeitet, ist weder vergleichbar, noch kontrollierbar und auch nicht skalierbar.<br />
Was ergibt sich aus dieser unumstößlichen Tatsache?<br />
Am Anfang war&#8230; die Einstellung des Mitarbeiters! Das Recruiting stellt einen elementaren Faktor im erfolgreichen Umsetzen dezentraler Strukturen dar und eigentlich nicht nur hier. Wer hier den Falschen einstellt, hat bereits verloren und das, obwohl der Mitarbeiter nur zwei Social-Skills mitbringen muss, um  den Erfolg der dezentralen Unternehmensstruktur zu 90% zu gewährleisten.</p>
<p>Die Selbstverantwortung von Mitarbeitern muss einfach als Basis gegeben sein, um ein entsprechendes Vertrauen des Gehaltszahlers zu rechtfertigen. Das im Vertriebsaußendienst gebräuchliche: „Tarnen, Täuschen und Verpissen“ mag in der Masse eines Konzerns sicher gut funktionieren, aber wenn dann Kontroll-Mechanismen greifen, wird auch hier ersichtlich, dass diese Strategie des Mitarbeiters bei Leibe nicht von Nachhaltigkeit geprägt ist.<br />
Neben der Selbstverantwortung gibt es noch einen weiteren „Selbst-Faktor“, der wahrscheinlich noch viel wichtiger ist als das Verantwortungsbewusstsein. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung!<br />
Die Übernahme einer Aufgabe funktioniert entweder nach dem Schema, „mach ich fertig, muss ja sein“ oder „ja, ich löse dieses Problem, ich bin heiß auf diese spannende Aufgabe“. Sicher ist es so, dass nicht jede Herausforderung direkt an den Ehrgeiz der Selbstverwirklichung appelliert, aber ein gut gewählter Job, bietet mit Sicherheit ein Potential von 80% Aufgaben, in denen man sich selbst verwirklichen kann.  Für die restlichen 20% greift dann die Selbstverantwortung. </p>
<p>Eine Kontrolle des Gehaltszahlers scheint unter diesen Umständen nahezu überflüssig. Der Mitarbeiter muss sich auch nicht mehr zwischen „Ich arbeite um zu leben“ und „Ich lebe um zu arbeiten“ entscheiden, vielmehr wird die Arbeit ein Teil des Lebens und kann direkt dazu beitragen, dass die Work-Life-Balance in der Waage gehalten wird.<br />
Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden ist damit kein Faktor mehr, für die Messung der Produktivität eines Mitarbeiters.</p>
<p>So viel zur Theorie. In der Praxis wird’s dann umso schwieriger. Für den Gehaltszahler kommt es darauf an, die klassischen Pfade zu verlassen und sich nicht auf die Führung nach Stempelkarte und „ich schau mal, ob alle arbeiten“ zu verlassen, sondern seinem Recruitinggeschick und dem Wunsch der Mitarbeiter nach Selbstverwirklichung zu vertrauen.<br />
Der Mitarbeiter sieht es ähnlich schwierig aus. Wo fängt Selbstverwirklichung an, wo hört Selbstverantwortung auf? Was ist Produktivität in meinem konkreten Fall? Kann ich die mir selbstgesteckten Ziele erreichen oder führt dieses zur Selbstaufgabe?<br />
Belüge ich mich selbst im stecken meiner Ziel und bin nicht produktiv genug, um Erfolg zu haben?<br />
Diese Fragen müssen sich beide nur allzu genau permanent vor Augen halten. Reibungspunkte wird es immer geben.</p>
<p>Dieses kann ich besonders nach Tagen, an denen ein Kollege 1 Stunde zu spät, dafür aber mit Fahne im Office aufläuft, ein weiterer Kollege postet „ich komme gegen Mittag“ und noch ein weiterer Kollege entgegen einer Absprache erst ab 16 Uhr zur Verfügung steht. Ich  glaube aber trotzdem sowohl an eine erfolgreiche dezentrale Unternehmensstruktur als auch an eine Mitarbeiterführung ohne Kontroll-Elemente.</p>
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		<title>Web 2.0 – Welch ein Katzenjammer im Musikbereich!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 18:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Intro
Wie sah die Welt vor 10 Jahren aus.  Sie war in der Musik-Branche noch in Ordnung. Die CD-Verkäufe waren zwar nicht mehr so üppig, aber um das Überleben brauchte sich niemand zu sorgen.
Ich war damals als Musik-Journalist mit einem eigenen Magazin am Start und wunderte mich bereits damals über banale Dinge wie z.B., dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Intro<br />
Wie sah die Welt vor 10 Jahren aus.  Sie war in der Musik-Branche noch in Ordnung. Die CD-Verkäufe waren zwar nicht mehr so üppig, aber um das Überleben brauchte sich niemand zu sorgen.<br />
Ich war damals als Musik-Journalist mit einem eigenen Magazin am Start und wunderte mich bereits damals über banale Dinge wie z.B., dass die Promotion-Kommunikation sich nur ganz schwer auf e-Mails statt der üblichen Fax faxe umstellen wollte.<br />
Gerade, wenn es darum ging, Promotion-CDs anzufordern, hieß es stets, „nee, da brauchen wir etwas ordentliches auf Papier!“. Im Vergleich zur verschlafenen Download-Problematik sicher nur ein Bruchteil der Gesamtproblematik, aber gerade an dem Beispiel ist es sehr schön plakativ darzustellen, dass nicht nur falsche Visionen verfolgt wurden, sondern dass auch vor allem im Detail schlecht bis gar nicht gearbeitet wurde.<br />
Heute ist von neuen Visionen nichts mehr zu sehen, vielmehr ist man auf Schadensbegrenzung aus. Dabei verpasst man seit 1 bis 2 Jahren wieder einen Trend, der eigentlich nicht zu verpassen ist.<span id="more-226"></span></p>
<p>Center<br />
Gerade bei einem hochemotionalen Produkt wie Musik ist das Thema Web 2.0 die ideale Basis, um nicht mehr in Tonträgern zu denken, sondern in Zielgruppen.<br />
Hier ein Beispiel, welches den ganzen Katzenjammer sichtbar macht. Nehmen wir die norwegische Girl-Band „Katzenjammer“. Ich weiß, ein grandioses Wortgespiel!!! Ihre neuartige Musik mit Einflüssen aus Polka, 20er Jahre Kirmesmusik und Pop, wurde mir auf dem diesjährigen Roskilde Festival von meinem guten Kollegen Dietmar „Sir Didimus“ Otto (nicht verwandt oder verschwägert) auf altbekannte Weise vorgestellt. „Du, ich habe von einem Norweger gehört, dass man Katzenjammer unbedingt gesehen haben muss!“ Hier der Link, der belegt, dass man Katzenjammer wirklich in Augenschein genommen haben sollte: <a title="Pics" href="http://www.festivalpix.de/thumbnails.php?album=1752">Pics</a><br />
Diese Art der Mund-zu-Mund Propaganda macht seit fast 40 Jahren (seit Woodstock) Megastars, genauso wie das „zufällige Kennenlernen“ von Bands auf Festivals, die auf Bühnen spielen, die einfach „auf dem Weg liegen.<br />
So weit so gut. In ferner Vergangenheit war es dann so, dass man Dank fehlendem Internet keine Chance auf weitere Infos geschweige denn auf Tonträger der neu kennen gelernten Bands hatte.<br />
Als Beleg gilt die völlig unbekannte Doom-Metal-Band Saturnus aus Dänemark, für deren Tonträger ich seinerzeit Mitte der 90er extra nach Dänemark gefahren bin, um sie dort für einen astronomischen Preis zu erstehen, nachdem ich sie ebenfalls auf dem Roskilde Festival gesehen habe. Neben einem investierten Lebenstag und geschätzten 250 Mark für 3 CD inkl. Reisekosten (Fähre, Kraftstoff, Verpflegung), konnte ich die CDs mein Eigen nennen. Dass der emotionale Faktor des CD-Eigentums ein Vielfaches seines realen Wertes ausmachte, brauche ich sicher nicht betonen.<br />
Und heute? In einer Zeit in der illegale Downloads die Welt bestimmen, liegt die Musik-Branche am Boden! Welch ein Katzenjammer.<br />
Aber warum, frage ich mich bei den Möglichkeiten. Nach meiner Heimkehr vom diesjährigen Roskilde Festival führte mich mein erster Weg auf die www.myspace.com<br />
-Seite der Band: <a href="http://www.myspace.com/katzenjammerne">http://www.myspace.com/katzenjammerne</a> und was konnte ich direkt hören? – sämtliche aktuelle Songs der Band. Zwar als gekürzte Snippet-Versionen, aber mein Akut-Bedarf wurde postwendend gedeckt. Zudem konnte ich mir die <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.channel&amp;friendID=87405758&amp;n=87405758">Videos</a> der Band anschauen oder die <a href="http://viewmorepics.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewAlbums&amp;friendID=87405758">Bilder</a> der schönen Skandinavierinnen bewundern.<br />
Soweit so, so gut. Als kaufwilliger Kunde will ich aber mehr und bewege mich zum e-Commerce Primus Amazon und finde natürlich auf Anhieb die CD, mit 13,99 nicht garade im Angebot, aber ein gefühlt fairer Preis. Offizieller VÖ ist allerdings erst der 21.8.09. Mist, als CD-Sammler muss ich wohl doch ganz schön lange warten in dieser kurzlebigen Welt. Nächster Schritt, ab zu iTunes. Und siehe da, hier ist „le pop“, so heißt das aktuelle Debut-Album von Katzenjammer, sofort download bereit.<br />
Trotzdem warte ich, bis der 21.8. näher rückt und bestelle die CD dann doch als „Hardcopy“ bei Amazon. Leider signalisiert Amazon mir, dass die CD nicht mehr verfügbar ist (?!) und ich lade die CD voller Vorfreude dann doch bei iTunes runter. Nach gefühlten 90 sek ist zumindest der virtuelle Part des Albums in meinen Besitz übergegangen. Ich bin zufrieden! Amazon schickt mir am 24.8. dann aber doch unaufgefordert die nicht mehr verfügbare CD (nochmals ?!). Als Sammler denke ich aber nicht darüber nach, dass ich zu den 8.99 für iTunes die Kosten der Amazon-CD auf der Uhr habe. In bin schließlich wirklich zufrieden und im Vergleich zu Saturnus wirklich günstig davon gekommen.</p>
<p>Schlauer Schluss<br />
Als Musik-Konsument gehöre ich sicher in die Kategorie Junkie und bin nicht mit den Maßstäben des potentiellen Durchschnittskunden zu bewerten. Allerdings lassen sich mittels solcher Extreme eindeutige Ableitungen schaffen.<br />
Warum gelingt es der Musikbranche nicht, ihr Produkt nicht mehr als Tonträger zu sehen, sondern als ganzheitliches Entertainment-Produkt. Megastars wie Madonna, die statt eines Labels mittlerweile einen Konzertveranstalter als direkten Partner hat oder auch Rammstein, die stets mehr als Musik gemacht haben, sondern eher eine Art Musical-Performance auf die Bühne bringen, haben es bereits verstanden. Trotzdem zieht der Hauptteil der Branche nicht mit. Es werden zwar hier und da die Fans mit in die Homepages der Künstler eingebunden (gähn), dass das aber übergreifend mit einer zentralen Strategie gesteuert wird, ist absolut die Ausnahme. Bereits 1925 wurde über das Spielen neuer Songs über das damals moderne Medium Radio folgendes berichtet: „The public will not buy songs that it can hear almost at will by a brief manipulation of the radio dials (by Record Label Executiveon FM Radio).<br />
Knappe 100 Jahre später und um die Erfahrung, dass diese These nicht eingetreten ist, machen die Musik-Verantwortlichen noch immer den Fehler, statt aktiv die Musik-Fans als Zielgruppe zu integrieren, lieber passiv über illegale Downloads zu klagen. Welch ein Katzenjammer, dass die großartigen Möglichkeiten des Web 2.0 nicht genutzt werden, wobei ich noch nicht einmal welche außer MySpace genannt habe. Und das, obwohl man im Musikbereich nichts mehr zu verlieren hat.<br />
Ziel muss es sein, ein Musik-Produkt zu kreieren, welches den Fan vollumfänglich zufriedenstellt. Nicht nur mit einem Tonträger als Produkt, sondern mit Entertainment als Basis. Dann werden auch weiterhin Umsätze und Erträge mit dem Produkt Musik realisierbar sein. Über die MySpace Seite von Katzenjammer wurde ich soeben informiert, dass ich am 25.9. zum Reeperbahn  Festival gehen muss, dort ist dann der bereits o.g. Katzenjammer zu beklagen.</p>
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		<title>Web 2.0 goes Werbung –Ist die Zeit schon reif?</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 13:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An und für sich hat Vodafone ja einen wirklich modernen Ansatz in die aktuelle Kampagne gepackt. Moderne Testimonials u.a. aus der Web 2.0 Szene, kombiniert mit dem Slogan „Es ist deine Zeit!“
Je nach Standpunkt kann man sich die berechtigte Frage stellen: „Ist es meine Zeit, die es kostet?“, „Wie nutze ich meine Zeit bestmöglich?“ oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An und für sich hat Vodafone ja einen wirklich modernen Ansatz in die aktuelle Kampagne gepackt. Moderne Testimonials u.a. aus der Web 2.0 Szene, kombiniert mit dem Slogan „Es ist deine Zeit!“</p>
<p>Je nach Standpunkt kann man sich die berechtigte Frage stellen: „Ist es meine Zeit, die es kostet?“, „Wie nutze ich meine Zeit bestmöglich?“ oder „Ist meine Zeit jetzt gekommen?“</p>
<p>Ich frage mich allen Ernstes aus einer betont kritischen Warte des Web 2.0 (gerade weil auch ich einen Teil meines Einkommens mittels Web 2.0 bestreite), ist die Zeit für eine solche Kampagne schon gekommen, sprich ist das Web 2.0 schon reif für diese Werbung?</p>
<p>Dass Vodafone zum Start der Kampagne keine wirklich spannenden Datentarife hatte und die Kampagne nach dem Kommunikations-Schema AIDA (attention-interest-desire-action) bereits irgendwo zwischen attention und interest stockte, weil der Mainstream die neuen Köpfe der Kampagne ohne Erklärung überhaupt nicht kennen konnte und somit einen Teil der Kernaussage nicht versteht, ist die eine Seite.</p>
<p>Dass aber die anderen Seite, der Nicht-Mainstream, sprich die Web 2.0 Community mittlerweile die eigene Propheten aus dem Land jagt und ihnen Verrat vorwirft, nervt mich gewaltig.</p>
<p>Von „Seele verkaufen“ bis „nicht mehr glaubhaft“ war alles dabei, einzelne Beleidigungen oder Diffamierungen will ich gar nicht aufgreifen.</p>
<p>Warum wird jetzt Multiplikatoren wie Sascha Lobo oder Ute Hamelmann vorgeworfen, sie seinen käuflich? Logisch sind sie käuflich, wie jeder Mensch, der seine Zeit an seinen Arbeitgeber verkauft. Aber warum der Vorwurf?</p>
<p>Als Unternehmer oder Freiberufler bewegt man sich im Wirtschaftkreislauf nicht wirklich anders als normale Arbeitnehmer. Man ist ein Rad des gesamten Zyklusses, sprich die eigene Arbeitsleistung wird gegen Bares eingetauscht, geschenkt bekommt man sicher nichts, nicht einmal vom Staat (Ausnahme Banken und Autokonzerne, in Ansätzen auch noch Einzelhandelskonzerne), wenn sich das „Leer-Volumen“ des Kühlschrankes bereits Mitte des Monats deutlich ausgedehnt hat.</p>
<p>Es wäre doch das deutlich bessere Signal aus des Szene gewesen, sich mit den Testimonials zu freuen, zum einen, weil die nachhaltige Monetarisierung, die ja so extrem schwer im Bereich des Web 2.0 ist, endlich einmal in nennenswerten Honoraren umgesetzt worden ist.</p>
<p>Zum anderen weil die Szene einen Push erlebt, wie ihn eben nur eine 100 Mio Euro Kampagne bewirken kann.</p>
<p>Die Frage, was die Funktion der neuen Köpfe des Web 2.0 ist, sein gestattet:</p>
<p>Was sind z.B. Blogger neben ihrer meinungsbildenden Multiplikator-Eigenschaft? Im Prinzip sind sie freie Journalisten, die KEIN Geld von ihren Redaktionen und Lesern bekommen. Von daher müssen ganz zwangsläufig alternative Geldquellen realisiert werden.</p>
<p>Und warum soll man dann an einer Kampagne, die sich eindeutig positiv auf die eigene Branche und Community auswirkt, nicht partizipieren, gerade dann, wenn man ihr sein Gesicht leiht, oder den Iro.</p>
<p>Wenn man den omnipräsenten Neidfaktor, der ja in keinem Bereich in dem erfolgreiche Menschen agieren fehlen dard, nicht wegdiskurieren ist, einmal außen vor  lässt, bleibt bei mir noch immer die Frage offen, ob die Web 2.0 Community wirklich reif dafür ist, sich die eigenen Anstrengungen wirklich monetarisieren zu lassen. Sicher der Grat ist schmal, aber der erste Schritt ist schon einmal in die Szene-Hose gegangen.</p>
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		<title>Stationär- vs. Online-Handel&#8230;</title>
		<link>http://www.trustindialog.de/2009/06/stationar-vs-online-handel/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 07:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Otto</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ein aktueller Erfahrungsbericht
Für die Firma benötigen wir dringend zwei neue Digital-Kameras im Sucherformat &#8211; also etwas Kleines auf die Schnelle. Die Zeit drängt ein bisschen, wobei Amazon ja i.d.R. innerhalb von 24 Std. liefert. Allerdinsg besteht bei uns null Kompetenz in Sachen Auswahlkriterien für kleine Kameras.
Also fällt die Wahl auf einen kurzen Shopping-Trip (aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ein aktueller Erfahrungsbericht</p>
<p>Für die Firma benötigen wir dringend zwei neue Digital-Kameras im Sucherformat &#8211; also etwas Kleines auf die Schnelle. Die Zeit drängt ein bisschen, wobei Amazon ja i.d.R. innerhalb von 24 Std. liefert. Allerdinsg besteht bei uns null Kompetenz in Sachen Auswahlkriterien für kleine Kameras.</p>
<p>Also fällt die Wahl auf einen kurzen Shopping-Trip (aber nur weil es auf dem Weg liegt) in die Hamburger Innenstadt -  Zielort Saturn. Es ist 19.30, Saturn ist mehr als gut besucht und das an einem Dienstag nach Pfingsten. Des dauert ca. 20 Minuten bis einer der zwei Fachverkäufer der Abteilung Digital-Kameras frei ist. Grob geschätzt halten sich ca. 30-40 Kunden in der Abteilung auf, von denen ca. 25% akuten Beratungsdedarf hat. Entsprechend geht es zu, wenn ein Verkäufer frei zu werden droht.</p>
<p>Der Verkäufer, den ich unter den giftigen Blicken der Kunden-Konkurrenz erwischt habe, hat vorab einem weiteren Kunden in Sachen Spiegelreflex-Kamera beraten. Die vermittelten Inhalte, die wir auf Grund unserer Erfahrungen im Bereich Spiegelreflex-Kameras in mehr als 15 Jahren gut beurteilen können, sind dürftig und zum Teil schlicht weg falsch.</p>
<p>Aber egal, nicht mein Problem. Nach meiner kurzen Erklärung was ich suche, werden mir diverse kompakte Kameras vorgestellt. Auf einfachste Detailfrage bekomme ich ebenso falsche Antworten, wie mein Kunden-Vorgänger. Nach kurzer Zeit fragt der Verkäufer, ob ich nicht lieber selbst schauen möchte! Ich bin so schlau wie vorher. Mein Ziel komprimierte Informationen von einem Fachmann zu bekommen, ist kläglich gescheitert.</p>
<p>Nach kurzem Stöbern mit den wenigen Informationen  auf den Preisschildern zu den Kameras verlasse ich ziemlich enttäuscht die Abteilung, reicher um die Erkenntnis, dass ich wohl doch selbst im Internet recherchieren muss, um das richtige Gerät zu finden. Ich werde dabei die Meinung von Nutzern berücksichten, mir Tests anschauen und mir den Online-Händler mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis raussuchen. Wahrscheinlich wird dieses ein bisschen länger dauern, als die geplante Stationär-Variante, aber diese hat mir ja gezeigt, dass sie schon daran scheitert, dass es schwierig ist, kompetente Fachverkäufer in ausreichender Menge zu finden.</p>
<p>Und die Moral der Geschichte &#8211; Online führt, zumindest in meinem Einkaufs-Ranking und wird, wenn sich im Stationär-Handel nicht schnellstens was ändert, seinen Vorsprung deutlich ausbauen können.</p>
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		<title>Was ist trust in dialog?</title>
		<link>http://www.trustindialog.de/2009/05/was-ist-trust-in-dialog/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 07:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreation]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>

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		<description><![CDATA[trust in dialog ist etwas mehr als ein Consulting Unternehmen. Der Consulting Bereich ist nur ein Bereich unter 4 gleichwertigen Geschäftfeldern. In der Sache bündelt er allerdings die drei weiteren Felder in sich und genießt somit eine zentrale Stellung.
Ausgehend von einer Versandhandels-Philosophie mit seinen Dialog-Elementen und den entsprechenden Erfahrungen auf diesem Gebiet wurde trust in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>trust in dialog ist etwas mehr als ein Consulting Unternehmen. Der Consulting Bereich ist nur ein Bereich unter 4 gleichwertigen Geschäftfeldern. In der Sache bündelt er allerdings die drei weiteren Felder in sich und genießt somit eine zentrale Stellung.<br />
Ausgehend von einer Versandhandels-Philosophie mit seinen Dialog-Elementen und den entsprechenden Erfahrungen auf diesem Gebiet wurde trust in dialog gegründet- daher auch der geschützte Unternehmensname mit seinem <a href="../2009/05/das-logo/">Logo</a>. Mit jahrelanger operativer Verantwortung im Versandhandel im Bereich internationales Marketing kann trust in dialog davon profitieren, was vielen Agenturen verwehrt bleibt &#8211; die Ergebnisse des Marketings, sprich Umsatz und Ertrag, aus Sicht des Business-Kunden.<br />
Diese Verantwortung setzt sich auch im täglichen Geschäfts von trust in dialog fort, sowohl im Rahmen der Schwester-Firma <a href="http://www.rocknshop.de/" target="_blank">Rock N Shop</a> mit seinem E-Commerce-Shop als auch im Bereich Fulfillment.<br />
Erfolg ist erst, wenn der „Endkunde des Business-Kunden“ kauft und nicht vorher. Aus der Veränderung des Versandhandels in Richtung E-Commerce hat sich hat sich ein weiteres Geschäftsfeld etabliert – Programming. Von Schnittstellen-Programmierung über PHP Anwendungen bis hin zu komplexen  Shop-, Newsletter- oder Affiliate-Systemen reichen die Erfahrungen.</p>
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