Termine außerhalb des Tagesgeschäfts und des eigenen Büros sind ja ein positiver Faktor, der das Geschäftsleben eindeutig bereichert und zu dem macht, was es eigentlich sein soll - ein spannendes fortlaufendes Abenteuer, stets mit kalkuliertem Risiko aber im mit Blick nach vorn und mit Spaß an der Sache. Das Risiko der Teilnahme an Branchenveranstaltung kann aber auch bedeuten, dass man einfach Lebenszeit verschwendet, die Tagesarbeit liegenbleibt und man letztendlich frustriert am Folgetag gefühlte Mehrarbeit zu leisten hat. (weiterlesen…)
In Hamburg wird getalkt, in Weiden wird versammelt – gelungene Veranstaltungen aus der Versandhandels-Branche, die einen starken Zusammenhalt in der Branche zeigen
Wie sich die Versandhandels-Branche gemeinsam entwickelt und der Krise trotzt – am Beispiel der Ecom 2010
Was wird nicht immer über Krise und schlechte Rahmenbedingungen gesprochen! Ich glaube, dass das globale Probleme allzu gern als Alibi für eigene, weit kleinere aber hausgemachte Probleme verwendet werden. Erst wenn eine Branche an einem Strang zieht und sich gemeinsam entwickelt, steuert sie in eine erfolgreiche Zukunft. Wie ich zu der These komme, möchte ich anhand von negativen Beispielen aus der Automobil- und Einzelhandels-Branche auf der einen Seite zeigen und auf der anderen anhand der Ecom 2010 im positiven belegen.
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Hierzu möchte ich kurz mit den beiden omnipräsenten Beispielen der letzten Monate starten . Die Zeiten für den Handel sind allgemein schlecht, die Automobil-Branche musste über stattliche Abwrackprämien gestützt werden, Karstadt werden nicht nur die Steuern erlassen und, und, und. (weiterlesen…)
Stolpern Markenprofis wirklich ins Mitmach Web2.0 Netz?
So titelt spiegel-online.de heute. Mit Beispielen mehrerer großer Marken, wie Microsoft, Procter & Gamble, Sixt, oder auch zentral Bosch verweist man in dem Bericht auf die Unzulänglichkeiten der großen Konzerne, was die Erschließung von Web2.0 Potentialen angeht. Flankiert wird diese Aussage mit der These, dass zu wenig Geld hierfür in die Hand genommen wird.
Grundsätzlich kann man dem Bericht sicher wohlwollend zustimmen, dass nicht alles glatt läuft, allerdings geht dieser Bericht absolut nicht in die Tiefe und weist wieder einmal eindeutig auf darauf hin, dass Journalisten nur allzu gern den Zeigefinger erheben und Missstände anprangern. Dieses Phänomen ist ja an sich nicht wirklich neu, nur ich habe das Gefühl, dass bei zunehmender Entwicklungsgeschwindigkeit in diesem Fall in der Wirtschaft, das Frustpotential der Journalisten exponentiell „mitwächst“ und es eher dem eigenen Ego dient als wirklich journalistischen Benefit zu generieren. (weiterlesen…)
Update Web 2.0 – Welch ein Katzenjammer im Musikbereich! Teil II
Am 25.8.09 schrieb ich im trust in dialog grob über die Fehler in der Musik-Branche. Genau 4 Wochen später fand ein Katzenjammer-Konzert im Rahmen des Reeperbahn-Festivals im Hamburger Knust statt.
Neben der Tatsache, dass die vier Norwegerinnen eine Menge Spaß zu später Stunde verbreiteten, nicht nur bei mir, sondern auch bei ca. 400 anwesenden Gästen und Daniel Haimerl, seines Zeichens Geschäftsführender Gesellschafter der renomierten ERP-Software Actindo, die von ca. 800 Online-Shop eingesetzt wird.
Im Prinzp wurde die Kontakt-Kette, die von Dietmar Otto auf mich übergegangen war auf Daniel Haimerl erweitert. Dass Daniel Haimerl um 2.38 Uhr noch in der gleich Nacht, iTunes bemühte, um die aktuelle CD “Le Pop” von Katzenjammer downzuloaden, ist sicher keine große Überraschung, aber dass ca. 20 % der Anwesenden per Handzeichen zu verstehen gaben, dass sie bereits im Besitz der neuen CD waren, erstaunt mich ungemein, da die Band erstmalig in Deutschland tourt!
Darüber hinaus bildeten sich wirklich lange Schlagen am Merchandise-Stand der Band, so dass einmal mehr klar wurde, dass das Internet ganz sicher nicht dazu beiträgt, dass es der Musik Industrie schlecht geht, sondern ausschließlich die verantwortlichen Manager in den letzten Jahren mehr falsch als richtig gemacht haben.
Mit einem vernünftigen Vermarktungskonzept braucht keine Band der Welt Angst vor der Zukunft haben. Angst müssen nur die Label Manager haben, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen können oder wollen!

